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Duisburg
Tag des Denkmals: interessante Reise in die Vergangenheit

Duisburg. Unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" findet an diesem Wochenende in Duisburg der Tag des Offenen Denkmals statt. Seit 1993 gibt es am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten zu besichtigen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind.

Architektur- und Geschichtsliebhaber können dann in ganz Deutschland Ausflüge in die Vergangenheit unternehmen. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

In Duisburg öffnen insgesamt 16 von fast 700 eingetragenen Baudenkmälern ihre Pforten. Zusätzlich und abweichend zum Programm werden am Sonntag, 18. September, zwei Führungen zum Mercatorquartier angeboten. Treffpunkt ist am Info-Container an der Oberstraße (gegenüber Hausnummer 5). Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Lehmbruck Museum am Kantpark bietet um 11.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr drei Architektur- und Parkführungen an. Den Museumseintritt bestimmen die Besucher am gesamten Sonntag selbst - nach dem Prinzip "Pay What You Want".

Das Helios Klinikum St. Johannes in Alt Hamborn wurde um 1900 erbaut und in mehreren Bauabschnitten immer weiter ausgebaut. Führungen im Außengelände finden um 11 und 14 Uhr statt. Treffpunkt ist am Brunnen vor dem Hauptportal.

Die Lohmühle ist eine Turmwindmühle von 1834, deren Mahlwerk noch vollständig erhalten ist und die durch den neu gegründeten Mühlenverein restauriert wird. Führungen nach Bedarf durch den Vorstand des Mühlenvereins. Kontakt: Norbert Nienhaus, zu erreichen unter der Telefonnummer 02844 99039.

Die denkmalgeschützte Stadtvilla an der Mülheimer Straße 43 ist Baujahr 1894. Die gelungene Sanierung erhielt eine Anerkennung zum Rheinisch-Westfälischen Staatspreis für Denkmalpflege 2014. Führungen gibt es nach Bedarf. Kontakt: Bibiana Grosser, Telefon 0203 60012600.

Die Rheinpreußensiedlung (Mauerstraße 2a) wurde um 1910 errichtet und ist eine ehemalige Bergarbeitersiedlung im Stil einer Gartenstadt. Den vollständigen Abriss der Häuser haben die Bewohner mit vielen Demonstrationen und Aktionen bis zum Hungerstreik verhindert. Eine Führung findet um 15 Uhr statt und dauert etwa drei Stunden.

Auch eine Führung durch die Siedlung Hüttenheim beginnt um 15 Uhr, Dauer zwei Stunden. Eine Besichtigung des Uhrenturms ist möglich. Von dort hat man einen Blick auf das Denkmal und das gesamte integrierte Hüttenwerk von HKM. Adresse: Hasendong 10, Treffpunkt für Interessierte ist vor dem Uhrenturm

Besichtigt werden können auch die Salvatorkirche, die Kreuzeskirche, die Kulturkirche Liebfrauen, die Evangelische Kirche Wanheimer Straße, die Direktorenvilla Bliersheim, das Grabmal Böninger sowie das Theater Duisburg.

Das genaue Programm sowie Informationen zu den Führungen gibt es online unter: http://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/nw/295/12058/?page=1

(csk)
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