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Duisburg
Tea-Time mit den Restroom-Singers

Duisburg. Das Vocal-Ensemble der Polizei Duisburg begeistert mit einem abwechslungsreichen Programm. Von Dieter Krüssmann

Zu einem Chor-Konzert unter dem Motto "Tea-Time" luden die Restroom-Singers, das Vocal-Ensemble der Polizei Duisburg, in das Evangelische Gemeindehaus ein.

Sie heißen Jörg Ziemer (1. Tenor), Uwe Schweifer, Rolf Holz und Ralf Krause (2. Tenor), Günter Grundmann und Volker Niedermeier (1. Bass) sowie Klaus Hermann und Helmut Schröder (2. Bass) und haben sich als Laien-Sänger einen guten Namen gemacht. Ihre Stimmen finden beim Publikum immer großen Anklang. Das haben sie auch ihrem Chorleiter, Musikdirektor Axel Quast, zu verdanken. Er, der selbst auch mitsingt, hatte auch dieses Mal wieder ein äußerst abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, dass schon ein wenig auf den Frühling einstimmt.

Da wurde an das Berlin in den 20-er Jahren erinnert. Mit Liedern von Otto Hermann Pfützenreutter, besser bekannt unter dem Künstlernamen Otto Reutter, der weit über 1000 Couples mit viel Witz ironisch und spöttisch komponiert hat, gab es sehr schwungvolle, komödiantische Melodien wie beispielsweise "Nu gerade ich", "Nehm'n Sie 'n Alten" oder "Der Blusenkauf". Selbst das "Heimweh", einst gesungen von Freddy Quinn, kam im Programm der Sänger vor. Köstlich die Szene mit dem "Guten Mann", einem nicht mehr ganz nüchternen Sänger nach einer Umtitelung der Bläck Fööss von "Guter Mond du gehst so stille". Die Moderation übernahm Tenor Uwe Schweifer, der, genauso wie die anderen Sänger, ganz geblendet wurden von der Sopranistin Linda Joan Berg, die in ihrem feurig roten Kleid nicht nur mit ihrer Stimme glänzte. Sie begeisterte mit herrlichen Operetten-Melodien. "Mein Herr Marquis" von Nico Dostal, Franz Lehars "Ich bin verliebt", oder Josef Strauß´ "Draußen im Sievering", waren nur einige Titel. Mit der Robert Stolz-Melodie "Im Prater blühn wieder die Bäume" konnte da schon der Frühling einziehen. Am Klavier wurde sie, ebenso wie bei einigen Liedern mit dem Männerchor, von Frederik Timme aus Münster begleitet, der für den ursprünglich vorgesehenen Pianisten Martin Fratz kurzfristig eingesprungen war und seine Sache gut machte.

Klaus Hermann gab eine furiose Einlage als Schweinehirte. Er sang auch mit der Sopranistin ein schönes Duett von Wolfgang Amadeus Mozart "Bei Männern, welche Liebe fühlen". Wunderbar! Den Abschluss des abwechslungsreichen Konzerts gab es dann mit Melodien der Comedian Harmonists. Langanhaltender Beifall, rhythmisches Klatschen und der Ruf nach einer Zugabe, die es dann auch mit allen Beteiligten mit "Time to say goodbye" gab.

Quelle: RP
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