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Duisburg
Tempo-30 weitgehend schon Regelgeschwindigkeit

Duisburg. Die Einführung von Tempo-30-Zonen soll erleichtert werden. In Duisburg ist das kein großes Thema.

Die Einführung von Tempo 30 soll erleichtert werden (wir berichteten). In Duisburg gilt bereits auf zwei Dritteln der Straßen die Geschwindigkeitsbegrenzung. Doch das allein bringt nicht automatisch genug Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, allen voran Kinder. "Erziehung beginnt zuhause", so Werner Kumetat, Leiter des Verkehrsmanagements der Stadt. Es sei wichtig, "dass Eltern ihren Kindern auch was zutrauen", sagt Kumetat. In Duisburg sei die Lage "fast vorbildlich": Nahezu in der ganzen Stadt sei Tempo 30 die Regelgeschwindigkeit, berichtet Kumetat. Darin eingeschlossen sind vor allem die Zonen an Kindergärten, Grundschulen und Seniorenheimen. Es sei jedoch wichtig, den Kindern schon früh zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu erziehen. "Im Kindergarten ist es noch zu früh, aber vor der Grundschule sollte man mit dem Kind den Schulweg gemeinsam üben."

Bekanntlich will das Verkehrsministerium erleichtern, auch auf Hauptverkehrsadern Tempo 30 möglich zu machen. Kumetat sieht allerdings in Duisburg nicht mehr all zu viel Handlungsbedarf. Ausgenommen von der Temporeduzierung sind vor allem die Straßen im Rettungswege- und im Nahverkehrsnetz, obwohl auch in unserer Stadt darunter inzwischen schon etliche Straßen mit Temporeduzierung auf 30 fallen.

(juz)
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