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Duisburg
Tierfutter statt Talke-Ansiedlung

Duisburg. Das Unternehmen Fressnapf will auf Logport bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen.

Die Fressnapf-Gruppe, Europas Marktführer der Heimtierbranche, baut ihre Präsenz rund um ihre Unternehmenszentrale in Krefeld aus: Gemeinsam mit einem Immobilienkonzern soll noch in diesem Jahr ein neues Logistikzentrum auf logport I in Rheinhausen entstehen. Fressnapf plant dort, ein Importlager insbesondere für Waren aus Asien und Nordamerika. Für die Standortentscheidung waren die Vernetzung des Duisburger Hafens und seine Rolle als führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa entscheidend. Die künftige Niederlassung ist ein weiterer Baustein für den Wachstumskurs von Fressnapf: "Das neue Importlager bietet uns beste Voraussetzungen für unsere ambitionierten Ziele", so der Geschäftsführer für Ware, Logistik und Cross-Channel-Marketing Alfred Glander. "Insbesondere der Warenfluss für unser Wachstum im Eigenmarken-Bereich wird hiervon stark profitieren." Das neue Logistikzentrum soll auf der noch freien Fläche an der Europaallee entstehen. Diese war bislang für die Ansiedlung der Firma Talke vorgesehen, die sich entschieden hat, ihr Vorhaben in Duisburg nicht weiter zu verfolgen.

"Wir haben gemeinsam mit Talke eine Lösung gefunden, die eine kurzfristige Nutzung des Areals ermöglicht", so Duisburgs Hafenchef Erich Staake. Logport biete mit seiner trimodalen Infrastruktur ideale Voraussetzungen für die neue Importdrehscheibe von Fressnapf. Die Unternehmensgruppe wachse dynamisch. "Wir freuen uns, diese Entwicklung logistisch begleiten zu können", so der Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

Fressnapf beabsichtigt, an dem neuen Logistikstandort perspektivisch bis zu 150 Arbeitsplätze zu schaffen - zu Beginn im Zwei-, später im Drei-Schicht-Betrieb. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung wird der Bau des Logistikzentrums noch in diesem Jahr beginnen, so dass Fressnapf schnellstmöglich einziehen kann.

Quelle: RP
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