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Duisburg
UDE-Professor Pascha begleitet Gauck nach Japan

Duisburg. Seit 155 Jahren schon pflegen Japan und Deutschland diplomatische Beziehungen. Ihr Verhältnis ist freundschaftlich, die Interessen sind ähnlich. Nun reist Bundespräsident Joachim Gauck vom 13. bis 18. November ins Land der aufgehenden Sonne und hat Prof. Dr. Werner Pascha von der Universität Duisburg-Essen (UDE) in seine Delegation eingeladen, um ihn bei der Reise zu begleiten.

Seit 30 Jahren befasst sich Pascha mit der Wirtschaft und den internationalen Beziehungen Japans und auch Koreas. Er ist oft in Ostasien; Unternehmer und Politiker zu treffen, ist für den renommierten Forscher nichts Neues. Einen Bundespräsidenten zu begleiten schon - "Es ist eine große Ehre", sagt der 59-Jährige.

Gauck besucht die Städte Tokio, Kyoto und Nagasaki. Die Reise komme zu einem guten Zeitpunkt, findet Pascha. Japan habe sich fünf Jahre nach der Dreifachkatastrophe wirtschaftlich erholt, stehe aber weiter vor Herausforderungen. "Mit Deutschland hat man gemeinsame Interessen - etwa an einer liberalen Welthandelsordnung, die nach innen den sozialen Zusammenhalt nicht gefährden will."

Die Sicherheitspolitik und der demografische Wandel dürften weitere Themen bei den Gesprächen sein. "Beide Länder können viel voneinander lernen und auch in der Wissenschaft noch enger zusammenarbeiten."

Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass Bundespräsident Joachim Gauck auf Ostasienwissenschaftler der UDE vertraut. Im März beim Staatsbesuch von Gauck in China war Professor Thomas Heberer dabei.

Quelle: RP
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