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Duisburg
Umwelt und Unternehmen stärken

Duisburg. Umweltinnovationen ermöglichen es Unternehmen den Einsatz von Rohstoffen und Energie in Prozessen zu verringern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Umwelt und Klima zu schonen. Nordrhein-Westfalen nimmt in diesem Bereich deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Das belegen auch die Projektzahlen des Umweltinnovationsprogramms (UIP) des Bundesumweltministeriums. Danach kommen im bundesweiten Vergleich die meisten UIP-Projekte aus NRW. Initiiert und begleitet wurde der Großteil der Projekte von der Effizienz-Agentur NRW, dem Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz des Landes mit Sitz in Duisburg. Seit 2004 unterstützt die Effizienz-Agentur NRW (EFA) produzierende Unternehmen aus NRW bei der Antragstellung im Umweltinnovationsprogramm und bei der Umsetzung erster großtechnischer Anwendungen im Produktionsprozess. In den vergangenen zehn Jahren konnten im Rahmen des UIP in 41 nordrhein-westfälischen Unternehmen Investitionen in Höhe von ca. 96,5 Millionen Euro ausgelöst werden, die mit Zuschüssen in Höhe von 22,1 Millionen Euro und zinsvergünstigten Darlehen in Höhe von knapp sechs Millionen Euro gefördert wurden.

Die Bandbreite der von der EFA begleiteten Branchen reicht von der Metall- und Lebensmittelindustrie über die chemische Industrie bis zur holzverarbeitenden Industrie. "Insgesamt konnten in 28 UIP-Projekten ca. 79 Millionen Kilowattstunden Energie, ca. 72 700 Kubikmeter Wasser und über 1000 Tonnen Material pro Jahr eingespart werden. Die realisierten Maßnahmen entlasten das Klima jährlich um 26 800 Tonnen CO2", fasst der Leiter des Geschäftsfelds Finanzierung der EFA, Marcus Lodde, die bisherigen Ergebnisse zusammen.

Quelle: RP
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