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Duisburg
Zehntausenden gefällt kurioses Handyfoto aus der Uni

Duisburg. Ein Student der Universität-Duisburg Essen hat in der vergangenen Woche nicht schlecht gestaunt, als er in einem Seminarraum ein Handy von der Decke baumeln sah. Die anschließende Suche nach dem Besitzer teilten zehntausende Facebook-Nutzer. Von Aaron Clamann

Als Isa Efetürk am vergangenen Freitag in einen Seminarraum der Universität Duisburg-Essen in Duisburg schaut, staunt er wohl nicht schlecht. Von der Decke hängt ein weißes iPhone. Sonst ist der Raum leer, ein Besitzer ist nicht zu erkennen. Der Maschinenbaustudent Efetürk macht ein Foto von dem Handy und postet es auf der Facebook-Seite der Universität Duisburg-Essen. Seine Frage nach dem Urheber ist im Tonfall sicher fragwürdig ("Welcher Idiot hat hier sein iPhone aufgeladen und dann vergessen?"), im Kern aber richtig.

Nicht unsere Wortwahl, aber diese Frage stellen wir uns (so ähnlich) auch...

Posted by Universität Duisburg-Essen on Friday, May 29, 2015

Schnell teilen Hunderte Menschen den Beitrag. Über 15.000 Facebook-Nutzern gefällt der Beitrag. In den Kommentaren unter dem Eintrag scherzen einige Kommentatoren. Der Fall sei eindeutig und das Geräte habe sich schlichtweg "aufgehangen". Andere vermuten, das Gerät befinde sich im "Flugmodus". Isa Efetürk klärt die vielen Kommentatoren jedoch schnell auf: ein leicht verwirrter Kommilitone sei in den Raum gerauscht gekommen und habe sein Smartphone dann wieder mitgenommen.

Warum das Handy allerdings an diesem ungewöhnlichen Ort geladen wurde, lässt sich anhand der Facebook-Kommentare nicht mehr nachvollziehen. Die Universität erklärt auf Anfrage unserer Redaktion, dass die Steckdose unter der Decke eigentlich für Videobeamer gedacht sei. Dass Studenten dort ihre Geräte laden würden, ist Arne Rensing von der Presseabteilung der Uni auch neu. Die Universität hat den Beitrag auf der eigenen Seite jedoch auch entdeckt und ihn wiederum geteilt. Weitere 240.000 Leute hat dadurch das kuriose Foto erreicht.

Die Universität habe alle renovierten Hörsäle und Seminarräume mit neuen Steckdosen ausgestattet, in den Bibliotheken und der Mensa gäbe es ebenfalls zahlreiche Lernplätze mit Steckdosen. Aus Sicht der Universitätsmitarbeiter besteht also kein Bedarf zur Nachbesserung.

(ac)
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