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Schiffsunglück im Duisburger Hafen
Vermisster wird weiter gesucht

Nach Schiffsexplosion: Taucher suchen nach drittem Todesopfer
Nach Schiffsexplosion: Taucher suchen nach drittem Todesopfer FOTO: Arnulf Stoffel
Duisburg. Nach dem schweren Schiffsunglück auf einer Meidericher Werft wird nach wie vor ein Mitarbeiter, der auf dem Schiff gearbeitet hat, vermisst. Es gilt als sicher, dass der Mann bei der Explosion ums Leben gekommen ist.

Da bislang weder Spürhunde noch Taucher etwas im Hafenbecken gefunden haben, kam gestern das Taucherglockenschiff Carl Straat zum Einsatz. Experten vermuten die Leiche des vermissten Arbeiters nach wie vor auf dem Grund des Beckens. Der Körper könnte unter einem der rund 16 Tonnen schweren Deckel der Schiff-Tanks liegen, die bei der Explosion ins Wasser geschleudert worden waren.

Die Carl Straat konnte die Tank-Deckel nicht anheben. Nun soll ein Spezialkran zum Einsatz kommen, der etwa 50.000 Euro pro Tag kosten soll.

Tote bei Explosion im Hafen Duisburg FOTO: Christoph Reichwein
Quelle: RP
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