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Duisburg
VHS-Vortrag erinnert an Armeniermord

Duisburg. Aghet (Katastrophe) - so nennen die Armenier jene grauenvollen Ereignisse, die im Frühjahr 1915 über sie hereinbrachen. Die von deutschen Militärs geleitete osmanische Armee sah in den im Lande lebenden Armeniern Spione und Verräter. Die armenische Bevölkerung wurde in Richtung syrische Wüste vertrieben, wo die Deportierten ihrem Schicksal überlassen wurden. Diesem Verbrechen, in das das Deutsche Reich tief verstrickt war, fielen Hunderttausende Menschen zum Opfer.

Der Duisburger Historiker Dr. Ludger Joseph Heid erinnert in seinem Vortrag am Montag, dem 16. November, um 20 Uhr, in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, an dieses Ereignis.

Der Eintritt kostet fünf Euro an der Abendkasse.

Quelle: RP
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