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Duisburg
Viel zu schnell und viel zu tief: Polizei stoppt Raser

Duisburg. Überhöhe Geschwindigkeit gilt als Hauptunfallursache. Immer wieder führt die Polizei daher Schwerpunktkontrollen durch, so auch am vergangenen Mittwoch. Rund 30 Polizisten waren im Stadtgebiet unterwegs und kontrollierten rund 2100 Autos. 219 Fahrer waren zu schnell unterwegs, von denen drei mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Zu den besonderen Fällen gehörten: Gegen 15.30 Uhr wurde mit 86 Stundenkilometern (bei erlaubten 50) ein BMW auf der Wanheimer Straße gemessen. Der 20-jährige Fahrer aus Duisburg kann davon ausgehen, dass er einen Monat lang nicht mehr ans Steuer darf, 120 Euro Geldstrafe bezahlen muss und einen Punkt in Flensburg bekommt. Seine Probezeit als Führerscheinanfänger war übrigens erst vor kurzem wegen eines Rotlichtverstoßes verlängert worden.

Gegen 20 Uhr stoppten die Beamten auf der Duisburger Straße in Hamborn einen tiefergelegten BMW, dessen Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und quietschenden Reifen aus der Goethestraße auf die L1 (Weseler /Duisburger Straße) driftete. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Karosse des Wagens nicht die erforderliche Bodenfreiheit aufwies. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten das verkehrsunsichere Gefährt sicher. Zum Transport musste ein Spezialfahrzeug angefordert werden, da sich der getunte Bolide nicht über die Rampe eines normalen Abschleppwagens fahren ließ. Den 22-jährigen Fahrer erwarten jetzt Schlepp- und Gutachtergebühren, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, 90 Euro Geldstrafe und ein Punkt in Flensburg - ganz zu schweigen von den sicher nicht unbeträchtlichen Werkstattkosten, um den BMW wieder verkehrstüchtig zu machen.

Quelle: RP
 
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