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Duisburg
Volksbankchef rät zu Investmentfonds

Duisburg. Da die Zinsen wohl noch länger niedrig bleiben werden, sind Alternativen zum Tagesgeld gefragt.

Geldanlagen wie Tages- oder Festgeldkonto bringen immer weniger Erträge. Und es ist kaum eine Änderung abzusehen. Die Zinsen werden voraussichtlich noch lange niedrig bleiben. Dennoch halten viele Deutsche an diesen Klassikern fest, um auf Nummer sicher zu gehen. Laut Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist über ein Drittel der Kundengelder frei verfügbar angelegt. "Ein Notgroschen zum Beispiel in Tagesgeld ist weiterhin sinnvoll.

Aber er sollte nicht unnötig groß sein", erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr. Denn ohne Zinsen blieben schlicht die Erträge aus. "Das ist wie Kämmen ohne Haare", macht Thomas Diederichs deutlich. Dauerte es früher nur etwa zwölf Jahre, bis sich ein angelegtes Vermögen durch Zinsen verdoppelt hatte, sind es heute rund 120 Jahre. "Ein solcher Zeitraum ist natürlich für jeden Anleger zu lang. Eine sinnvolle Kapitalanlage ist das nicht", ergänzt der Sprecher des Vorstandes.

Er rät seinen Kunden daher, ihr Vermögen in renditestärkere Geldanlagen umzuschichten. Es ginge jetzt darum, Liquidität in Erträge zu verwandeln. "Das muss nicht unbedingt in einer Summe sein. Anleger können sich auch in kleinen, überschaubaren Schritten heranwagen", sagt Diederichs. Dafür seien Investmentfonds eine gut geeignete Alternative. "Für ihre Einzahlung erhalten Anleger Fondsanteile und werden so Miteigentümer am Fondsvermögen. Damit haben sie Anspruch auf die Erträge des Fonds, zum Beispiel Dividenden, Zinsen oder Kursgewinne.

" So seien nicht nur die Chancen auf Erträge wesentlich größer. Anleger könnten auch bewertungstäglich über ihre Geldanlagen verfügen. Die Fondsgesellschaften bündeln das Geld vieler Anleger in einem sogenannten Sondervermögen. Dann legen es die Fondsmanager entsprechend der jeweiligen Anlagestrategie an den Kapitalmärkten an.

Quelle: RP
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