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Duisburg
Vom Aldi bis zu einem Fünf-Sterne-Hotel

Duisburg. In den vergangenen Wochen ist aus Wirtschaft, Handel und Politik immer wieder zu hören, dass die Stadt Anlauf zu einer positiven Entwicklung genommen habe. Mancher Bürger mag daran zweifeln. Der Optimismus begründet sich in Projekten, die in diesem Jahr angestoßen werden könnten.

Neben den Planungen für neue Teile des Hauptbahnhofs (s.oben) stecken etliche andere Projekte "in der Pipeline". Die Entwicklung des Mercatorquartiers laufen auf Hochtouren. Es soll inzwischen Interessenten geben, der dort ein Fünf-Sterne-Hotel errichten will. Eine Nobel-Herberge dieser Art gibt es in der Stadt bislang nicht.

Ein anderer Interessent, eine Stiftung, hat sich gemeldet, der der Altstadt einen Schub geben will. Und zwar mit dem Bau eines 140-Betten-Hotels und eines Gebäudes mit mehr als 100 Studenten-Appartements. Durch den Verkauf des alten C&A-Gebäudes an einen Investor erhofft sich die Stadt einen weiteren Schub. Er will dort Wohn- und Geschäftsräume schaffen.

Am Marientor ist schon lange der Bau einer großen Immobilie geplant, in der Einzelhandel ebenso Platz finden soll wie Arztpraxen und Wohnungen. Zu den interessierten Nutzern soll unter anderem Aldi gehören.

Ebenfalls auf der Liste der geplanten Investitionen in der Innenstadt stehen bekanntlich auch die beiden neu zu bauenden Geschäfts-/Bürohäuser an der Düsseldorf Straße - auf dem Gelände der alten Stadtbibliothek und nebenan auf dem der leerstehenden Volksbank Rhein-Ruhr, für das angeblich schon die Stadt Mietinteresse angemeldet hat. Sie will dort angeblich einige der Ämter zentrieren, die heute noch an verschiedenen Standorten in der Duisburger Innenstadt untergebracht sind.

Auch noch in der Innenstadt liegen das ehemalige Vincenz-Hospitals, wo Wohnungen geplant sind, sowie die noch unbebauten Flächen am Innenhafen. Auf der einen Seite der Schwanentorbrücke, am Holzhafen, ist bekanntlich die Büroimmobilie "The Curve" geplant, auf der anderen laufen Vorbereitungen für eine neue Verwaltung der Duisburger Firma Krankikom sowie für ein Hotel einer chinesischen Investorengruppe.

(hch)
 
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