| 14.21 Uhr

Zwei Verletzte im Rotlichtviertel
Duisburger Polizei sucht nach Schüssen 29-jährigen Moerser

Schießerei im Duisburger Rotlichtviertel
Schießerei im Duisburger Rotlichtviertel FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Im Duisburger Rotlichtviertel an der Vulkanstraße sind am frühen Freitagmorgen Schüsse gefallen. Zwei Menschen wurden verletzt. Die Polizei fahndet nach einem 29 Jahre alten Mann aus Moers.

Ermittlungen zufolge ist der 29-jährige Moerser mit seinem schwarzen BMW zum Bordell gekommen und nach der Tat geflohen. Ein SEK hat am Karfreitag die Wohnung des Verdächtigen durchsucht, ihn aber nicht angetroffen.

Laut Polizeiangaben begann die Schießerei gegen 6.40 Uhr an einem Bordell in Nähe der Innenstadt auf der Vulkanstraße. Die alarmierten Polizeibeamten fanden zwei Security-Mitarbeiter mit Schussverletzungen. Der 31-jährige Security-Mitarbeiter, der einen Beindurchschuss erlitt, konnte am Mittag wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Sein 27 Jahre alter Kollege ist am Vormittag nach einem Bauchschuss notoperiert worden und anschließend auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Am Mittag bestand Polizeiangaben zufolge Lebensgefahr.

Wie die Polizei mitteilte, sei ein Mann zu Fuß in Richtung Innenstadt davon gelaufen. Die Einsatzkräfte leiteten daraufhin eine Großfahndung mit zahlreichen Streifenwagen nach dem Flüchtigen ein. Am Tatort wurde ein BMW mit zerborstener Heckscheibe sichergestellt.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Spurensicherung ist derzeit dabei den Tatort und den BMW spurentechnisch zu untersuchen. Nähere Erkenntnisse zum Ablauf sowie dem Motiv waren am Freitagmittag noch nicht bekannt.

Im Zuge der Ermittlungen blieben Teile des Rotlichtviertels vorerst abgeriegelt. Laut Beobachtungen konnten auch die Besucher des Bordells, an dem die Schüsse fielen, die Örtlichkeit zunächst nicht verlassen.

(rl)
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