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Duisburg
Wasserschutzpolizei sitzt nach dem Unfall nicht auf dem Trockenen

Duisburg. Gestern schaute sich ein Gutachter die "Bescherung" an: drei Boote der Wasserschutzpolizei Duisburg dümpeln im Wasser, und alle drei sind mehr oder weniger beschädigt und seit Samstag nicht mehr einsatzbereit.

Wie berichtet war ein Containerschiff im Vinckekanal gegen eines der drei Boote, die drot fest vertäut lagen, gefahren und hatte auch die beiden anderen beschädigt. Damit fiel quasi die komplette Flotte auf einen Streich aus - zumindest der Teil, der in Duisburg vor Anker liegt. Denn weil das Aufgabengebiet der Wasserschutzpolizei weit über die Stadtgrenzen hinaus reicht, ist auch die Flotte nicht auschließlich hier stationiert. Noch am Wochenende brachten die Beamten ein Polizeiboote von Emmerich nach Duisburg. Heute soll ein weiteres aus Köln in den größten Binnenhafen der Welt geholt werden. Unter anderem am Bericht des Gutachters liegt es, wie schnell die beschädigten igten Polizeiboote repariert werden können und wieder einsatzbereit sind.

Die Duisburger Wasserschutzpolizei ist nicht nur zuständig für den gesamten Rhein zwischen Bonn und der niederländischen Grenze, sondern sie kontrolliert und überwacht auch den Schiffsverkehr auf den Nebenarmen und Kanälen. Insgesamt gehören zur Zentrale in Ruhrhort noch elf weitere Wachen sowie einige Fachdezernate, die am Vinckekanal ihren Sitz haben. So gibt es beispielsweise ein Kriminaldezernat und eine Abteilung, die Umweltdelikte aufspürt, die Verursacher ermittelt und deren Vorurteilung vorbereitet.

(hch)
 
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