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Duisburg
WDR-Sinfonieorchester in der Mercatorhalle

Duisburg. Die Leitung des Abends liegt in den Händen des japanischen Dirigenten Yutaka Sado.

In zarten Farben zeichnet Joseph Haydn in seiner 6. Sinfonie den Tagesanbruch nach. Mit diesem 1761 entstandenen Frühwerk des Komponisten, auch bekannt unter dem Namen Le Matin (Der Morgen), eröffnet das WDR Sinfonieorchester Köln sein Gastkonzert am Samstag, 5. November (20 Uhr), in der Philharmonie Mercatorhalle. Nach diesem heiter-optimistischen Auftakt wandelt sich der Abend zu einem schwelgerischen Fest für Streicher. Schwerblütige Melancholie prägt die 3. Orchestersuite der Antiche Danze ed Arie von Ottorino Respighi, der sich von altitalienischen Lautentänzen aus dem 16. und 17. Jahrhundert inspirieren ließ.

Zum Abschluss erklingt die Serenade C-Dur für Streichorchester op. 48 von Peter Tschaikowsky. Sie zählte zu den Lieblingsstücken des ungemein selbstkritischen Komponisten: Fast immer, wenn er zu einem Konzert ins Ausland reiste, nahm er sie mit und erntete Ovationen. Sie vereint festlich eleganten Klang, eine Prise Humor und einen jener unnachahmlich schwebenden Walzer, wie nur Tschaikowsky sie zu schreiben vermochte. Die Leitung des Abends liegt in den Händen von Yutaka Sado. Der japanische Dirigent war langjähriger Chef des Pariser "Orchestre Lamoureux" und übernahm in der vergangenen Saison auch die Leitung des niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters. Mit dem WDR-Sinfonieorchester absolvierte er im Dezember 2014 eine sehr erfolgreiche Japan-Tournee.

Karten gibt es bei den üblichen Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter "http://www.duisburger-philharmoniker.de"

Quelle: RP
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