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Duisburg
Wie man verletzte Kinder behandelt

Duisburg. Ganz im Zeichen von (schwer-)verletzten Kindern stand eine große medizinische Veranstaltung im Berufsgenossenschaftlichen Klinikum Duisburg, die siebte innerhalb der Veranstaltungsreihe.

Über 170 Ärzte aus der gesamten Rhein-Ruhr-Region trafen sich in der BG, um beim 7. Kindertraumatologischen Symposium effektive Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen und über neue Entwicklungen bei der Versorgung der jungen Patienten zu diskutieren.

"Die Behandlung von Notfällen bei Kindern jeden Alters ist bereits seit langem ein wichtiger Schwerpunkt des BG Klinikums Duisburg", sagte der Veranstaltungsleiter Dr. Peter-Michael Hax. Dabei sei zu beachten, dass die Kinder medizinisch betrachtet nicht einfach kleine Erwachsenen seien, die man grundsätzlich mit identischen Mitteln und Methoden versorgen könne.

Dieses Mal waren Schaftfrakturen an Armen und Beinen der Schwerpunkt der Veranstaltung. "Dabei handelt es sich um Knochenbrüche (Frakturen), die den Knochenschaft betreffen", erklärt Peter-Michael Hax. Beispiele dafür sind etwa Frakturen von Elle und Speiche oder des Schien- und Wadenbeins. Sie treten zum Beispiel auf, wenn Kinder beim Spielen unglücklich stürzen oder in einen Verkehrsunfall verwickelt sind.

Weitere Themen waren Knochenödeme (Bone Bruise), Nachbehandlungskonzepte sowie Gesichts- und Zahnverletzungen. Vorträge und Debatten zu Fragen wie "Kann die Heilung von Frakturen per Ultraschall statt mit Röntgenaufnahmen überwacht werden?" oder zur Schmerztherapie bei Kindern rundeten die gut besuchte Veranstaltung ab.

Mit dem Verlauf des 7. Kindertraumatologischen Symposiums und den lebhaften Diskussionen im Plenum zeigte sich Hax sehr zufrieden: "Ich denke, es ist uns gelungen, den Teilnehmern wichtige neue Impulse zur Behandlung von Kindern an die Hand zu geben." Mehr Sicherheit bei der Behandlung könne helfen, die Heilungschancen der betroffenen Kinder deutlich zu verbessern und Folgeschäden zu vermeiden.

Das BG Klinikum Duisburg in Buchholz hat sich auf die akute und rehabilitative Behandlung von Unfallfolgen aller Art spezialisiert. Das Versorgungsspektrum umfasst alle Arten von Verletzungen, aber auch die spezialisierte Behandlung orthopädischer, Hand- und Plastisch-chirurgischer oder Schmerzpatienten.

Als Krankenhaus mit Maximalversorgungscharakter und überregionales Traumazentrum gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und Mitglied des Traumanetzwerks Ruhrgebiet kann das BG Klinikum an der Großenbaumer Allee für sich in Anspruch nehmen, Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten zu bieten.

Gemeinsam mit der Klinik für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und dem Zentrum für Schwerbrandverletzte, der Klinik für Schmerzmedizin, der Klinik für Neurologie und Psychotraumatologie sowie der Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin hat die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie nach eigenen Angaben längst eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausreichende Reputation.

Quelle: RP
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