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Duisburg
Wieder ein wohltätiger "Tag voller Musik"

Duisburg: Wieder ein wohltätiger "Tag voller Musik"
Friedemann Pardall, Cellist bei den Duisburger Philharmonikern, wirkt am "Tag voller Musik" des Lions-Club Duisburg mit. FOTO: christoph reichwein
Duisburg. Der Lions-Club Duisburg fördert Kinder- und Jugendarbeit mit dem Fokus auf sozial herausfordernde Situationen und integrationsoffene Projekte. Von Ingo Hoddick

Im sozialen Bereich zählen dazu "Pro Kids" Streetwork, die Fachberatungsstelle beim Kinderschutzbund Duisburg, der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit, die Risiko-Kinder-Informationsdatei "Riskid", das Jugendzentrum "Hafenkids", "Sight first" zur Bekämpfung vermeidbarer Blindheit, die Soforthilfe "Duisburg gegen Depression", die Waldschule Buchholz als Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung und der Marxloher Verein "Tausche Bildung für Wohnen". Im kulturellen Bereich fördern die Lions das pädagogische Kulturprogramm der Duisburger Philharmoniker "Klasse Klassik", die musische Bildung zur Integrationsförderung "Kunstpause", die Schulprojekte "Klasse 2000" und die Leseförderung der Bürgerstiftung Jugendbibliothek.

Gestern stieg in der Kulturkirche Liebfrauen am König Heinrich Platz zum dritten Mal "Ein Tag voller Musik", dessen Erlös zu 100 Prozent den sozialen und kulturellen Projekten des Lions-Club Duisburg zu Gute kommt. Als ein Höhepunkt sang die junge Sopranistin Lavinia Dames aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg drei der "Neun deutschen Arien" von Georg Friedrich Händel, als Basso continuo begleitet von dem philharmonischen Cellisten Friedemann Pardall und an der Truhenorgel Rolf Hennig-Scheifes, als das vom Komponisten vorgesehene obligate Instrument wirkte die Philharmoniker-Oboistin Imke Alers.

Bei den zwölf Mitgliedern der Freien Kantorei Duisburg unter ihrem Leiter Bernhard Quast wurden dann zwei Programmpunkte besonders beklatscht. Der eine war das Sprechspiel "Quantitativa" op. 10 Nr. 4 von dem 1928 geborenen finnischen Meister Einojuhani Rautavaara ("wenig... mehr... genug"), der andere das "Solfeggio" von dem 1935 geborenen estnischen Kult-Komponisten Arvo Pärt. Da kam improvisierend erstmals das Junk Trio dazu. Samuele Frijo, Servet Isik und Fabio Trandafir von der Musik- und Kunstschule hatten im vergangenen Jahr den Köhler-Osbahr-Förderpreis erhalten (die RP berichtete) und dominierten hier den zweiten Teil der Veranstaltung.

Quelle: RP
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