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Duisburg
Wieder ein wohltätiger "Tag voller Musik" für Lions

Duisburg. Der Lions-Club Duisburg fördert Kinder- und Jugendarbeit mit dem Fokus auf herausfordernde Situationen und integrationsoffene Projekte. Im sozialen Bereich zählen dazu "Pro Kids" Streetwork, die Fachberatungsstelle beim Kinderschutzbund Duisburg, der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit "Blaues Haus", die Risiko-Kinder-Informationsdatei "Riskid", das Jugendzentrum "Hafenkids", "Sight first" zur Bekämpfung vermeidbarer Blindheit, die Soforthilfe "Duisburg gegen Depression", die Waldschule Buchholz als Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung und der Marxloher Verein "Tausche Bildung gegen Wohnen". Im kulturellen Bereich fördern die Lions das pädagogische Kulturprogramm der Duisburger Philharmoniker "Klasse klassik", die musische Bildung zur Integrationsförderung "Kunstpause", die Schulprojekte "Klasse 2000" und die Leseförderung der Bürgerstiftung Jugendbibliothek. Von Ingo Hoddick

Jetzt stieg in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz schon zum vierten Mal "Ein Tag voller Musik", dessen Erlös zu 100 Prozent den sozialen und kulturellen Projekten des Lions-Club Duisburg zu Gute kommt. Als ein Höhepunkt sang die Sopranistin Luiza Fatyol von der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg zwei Arien von Georg Friedrich Händel, nämlich "Lascia che piango" aus der Oper "Rinaldo" und "Piangerò la sorte mia" aus der Oper "Giulio Cesare in Egitto", ebenso wohlklingend begleitet von den Philharmonikern Katrina Szederkenyi (Harfe) und Friedemann Pardall (Violoncello). Harfe und Cello swingten dann noch mit den beiden Mittelsätzen "Café 1930" und "Night Club 1960" aus der "Histoire du Tango" von Astor Piazzolla, übrigens arrangiert vom Vater der Harfenistin. Im zweiten Teil des Tages zeigte die Band der Ruhrorter "Hafenkids", dass sie ihre Heimat im gängigen Repertoire von Rock und Pop hat.

Zwischendurch brachte der beliebte Duisburger Kabarettist Kai Magnus Sting einige Ausschnitte aus seinem jüngsten Programm. Da blieb kein Auge trocken, etwa wenn er den Bürokratie-Wahnsinn zusammenfasste mit den Worten "hinter jeder Bürotür eine andere Psychose".

Quelle: RP
 
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