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Duisburg
Wilde Müllkippen und Verkehrsverstöße

Duisburg. Erneut waren Bürger- und Ordnungsamt zusammen mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben unterwegs, um nach denjenigen Ausschau zu halten, die im wahrsten Sinne des Wortes und im übertragenen Dreck am Stecken haben, Einsatzort waren diesmal die Stadtteile Ruhrort und Laar.

Die Bilanz ist ernüchternd: Die Mitarbeiter der Abfallaufsicht, die fußläufig unterwegs waren, entdeckten 36 wilde Müllkippen, die zeitnah durch die Wirtschaftsbetriebe beseitigt wurden. In vier Fällen konnten diejenigen ausfindig gemacht und zur Kasse gebeten werden, die ihren Dreck einfach in die Landschaft geworfen hatten. 20 mal mussten Bürger Verwarnungsgelder bezahlen, zum Beispiel weil sie Zigarettenkippen, Obstreste oder Kaugummi auf die Straße oder den Gehweg warfen. Sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen. Die Kontrolleure entdeckten 18 Schrottfahrzeuge, die Besitzer haben nun einen Monat Zeit, sie zu entsorgen. Gleichzeitig gingen Mitarbeiter des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil im Wege von Ordnungspartnerschaften mit der Polizei Streife. Durch den SAD wurden in dem genannten Zeitraum fünf Verwarnungsgelder erhoben. Bei den im gleichen Zeitraum angesetzten Überwachungen des Verkehrs wurden 651 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verbotswidrigen Parkens sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.

Seit Ende vorigen Jahres führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg bekanntlich einmal im Monat in einem Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto "Null-Toleranz - ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil" durch. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten.

Quelle: RP
 
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