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Duisburg
Wohnen auf dem alten St. Barbara-Gelände

Duisburg. Große Teile des früheren Krankenhauses in Neumühl sollen erhalten bleiben.

Die städtebauliche Perspektive für das St. Barbara-Areal in Neumühl steht. Einstimmig hat eine Empfehlungskommission unter Leitung des Beigeordneten Carsten Tum gemeinsam mit dem Grundbesitzer und Investor IPG die Entscheidung zugunsten eines Architektenteams gefällt.

Der Entwurf der Düsseldorf Städtebauer und Architekten von hector 3 (Markus Schneider) gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten von GTL (Markus Gnüchtel) zeigt einen Vorschlag, in dem große Teile des St. Barbara-Hospitals erhalten und durch Anbauten ergänzt werden. Damit wird der Gebäudebestand mit einem neuen großen Park genutzt. Der alte Baumbestand wird integriert. Die vorgeschlagenen Nutzungen im alten Gebäude (Wohnen, Gesundheit, Ausstellung, Ateliers, Café) lassen eine neue Mitte für das Quartier entstehen, so die Empfehlungskommission in ihrer Begründung.

Das östliche und südliche Plangebiet zeichnen sich durch eine Mischung von Mehrfamilienhäusern und Stadthäusern aus. Die Integration der ehemaligen Adolph-Kolping-Schule ist eine weitere Option.

Beigeordneter Carsten Tum sieht eine hervorragende Konzeptgrundlage für die weitere Planung: "Für das Bebauungsplanverfahren haben wir jetzt einen städtebaulichen Entwurf, der gut zum Stadtteil passt, die vorhandenen städtebaulichen- und freiraumplanerischen Strukturen hervorragend fortführt und auch die historische Bausubstanz berücksichtigt."

Quelle: RP
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