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Duisburg
Zeichen für Willkommenskultur setzen

Duisburg. Die Situation der Geflüchteten in unserer Stadt beschäftigt die katholische Jugend.

Bei der diesjährigen Stadtversammlung des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) Duisburg im Sozialzentrum St. Peter Hochfeld war die Situation der Geflüchteten in Duisburg das Hauptthema. Diakon Stephan Koch, Flüchtlingsbeauftragter der Stadtkirche Duisburg, berichtete den Vertretern der katholischen Jugendorganisationen von seiner Arbeit.

Die katholischen Jugendverbände engagieren sich ebenfalls in der Flüchtlingshilfe und stellten einen Antrag auf der Jahreshauptversammlung, der deutlich macht, dass die katholische Jugend Geflüchtete in Duisburg willkommen heißt. Der Antrag "Mehr Gesellschaft wagen - Refugees welcome" fordert Teilhabmöglichkeiten für alle in Duisburg lebenden Kinder und Jugendlichen. Die katholische Jugend will Freiheit, Demokratie und Menschenwürde in Duisburg fördern und fordern. Dabei tritt man aktiv für finanziell benachteiligte Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge und Migranten ein. "In der katholischen Jugendverbandsarbeit ist jeder willkommen", bestätigt die wiedergewählte Vorsitzende Jennifer Jonczyk und ergänzt, "die in Duisburg lebenden Kinder und Jugendlichen sollen über gleich gute Lebenschancen verfügen. Das schließt Kinder und Jugendliche, die in unserem Land Zuflucht suchen, mit ein." Der BDKJ Duisburg hat inzwischen bereits eine Honorarkraft eingestellt, die den katholischen Jugendverbänden dabei hilft, aktiv auf Geflüchtete in unserer Stadt zuzugehen.

Als nächste Aktion wird der BDKJ Duisburg einen gemeinsamen Zoobesuch organisieren, an dem geflüchtete Kinder und junge Mitglieder der katholischen Jugendverbände gemeinsam den Zoo Duisburg besuchen.

Um finanziell benachteiligten Kindern und Jugendlichen schöne Sommerferien bieten zu können, unterstützt der BDKJ die einzelnen katholischen Ferienfreizeiten noch intensiver als zuvor.

Quelle: RP
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