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Duisburg
Zivilprozesse nach Loveparade-Tragödie verzögern sich

Bewegende Gedenkfeier für die Loveparade-Opfer
Bewegende Gedenkfeier für die Loveparade-Opfer FOTO: dpa, Federico Gambarini
Duisburg. Die zivilrechtliche Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe im Sommer 2010 in Duisburg verzögert sich. Vier Verhandlungstermine für Mitte November seien aus verschiedenen Gründen aufgehoben worden, teilte das Landgericht Duisburg am Mittwoch mit.

Die Klägerinnen hatten die Tragödie mit 21 Toten nach eigenen Angaben direkt oder indirekt miterlebt und verlangen deswegen Entschädigung, unter anderem vom Veranstalter und vom Land.

Bei der Loveparade war es an einer Engstelle zu einem tödlichen Gedränge gekommen, mehrere hundert Menschen wurden verletzt. Ob es zu einem Strafprozess kommt ist noch offen.

Zwei der zivilrechtlichen Verfahren verzögern sich, weil die Klägerinnen gegen die Ablehnung ihrer Befangenheitsanträge gegen eine Richterin Beschwerde eingelegt haben. Da die 4. Zivilkammer alle vier Verfahren an einem Tag erörtern möchte, wurden alle Termine aufgehoben.

 

(p-m / dpa)
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