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Duisburg
Zwei Auflagen Heimatkunde

Duisburg. Das Buch "Unsere Stadt Duisburg" soll Schülern die Geschichte der Stadt näher bringen. Die erste Auflage war schnell vergriffen. Jetzt wurde eine zweite Auflage mit Hilfe der Sparkasse und der Wirtschaftsbetriebe gedruckt. Von Anja Streichan

Wenn sich Schüler im Erdkundeunterricht mit fremden Ländern und Regionen beschäftigen, wird oftmals vergessen, dass sie selbst in einer Stadt leben, die voll von interessanten Traditionen und Geschichten ist. Durch das Heimatkundebuch "Unsere Stadt Duisburg" soll sich das nun ändern. Bereits vor eineinhalb Jahren wurde von der Bürgerstiftung Duisburg und dem Verein "proDuisburg" das 40 Jahre alte Buch "Unsere Stadt Duisburg" neu aufgelegt. Damals wurden rund 1500 Bücher an Duisburger Grundschulen verteilt. Nach nur wenigen Monaten waren die vorhandenen Exemplare jedoch vergriffen.

Für weiterführende Schulen

Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Duisburg und der städtischen Wirtschaftsbetriebe konnte nun aber eine zweite, unveränderte Auflage des beliebten Buches gedruckt werden. Damit sollen nun auch die weiterführenden Schulen der Stadt versorgt werden.

Gestern wurde den Schülern des Landfermann-Gymnasiums, stellvertretend für alle weiterführenden Schulen, ein Satz des Buches durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Duisburg, und Thomas Patermann, Geschäftsführer der Wirtschaftbetriebe, übergeben. "Das Buch zeigt, dass Duisburgs Geschichte nicht erst mit der Industrialisierung begonnen hat. Die Duisburger haben oft die Eigenschaft ihre Stadt unter Wert zu verkaufen, das Buch zeigt aber was Duisburg alles zu bieten hat", meinte OB Adolf Sauerland. Auch Hans-Werner Tomalak freute sich: "In Bildung und Kinder zu investieren, bedeutet auch, in die Zukunft zu investieren." Der Vorstandvorsitzende konnte sich sogar vorstellen, dass sich die Sparkasse an einer dritten Auflage beteiligen könnte.

Thomas Patermann sah auch den praktischen Nutzen des Buches, das sich auch mit der Stadtgeschichte von der ersten Marktgründung im Mittelalter bis zur Eingemeindung Rheinhausens beschäftigt: "Wer sich mit seiner Stadt identifiziert, achtet auch mehr auf sie. Ich hoffe, dass wir langfristig weniger wilden Müll und Vandalismus erleben werden."

Detlef Kleinschnellenkamp, kommissarischer Schulleiter des Landfermann-Gymnasiums, glaubt, dass das Buch eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht darstellen könnte. Dabei darf aber auch der Spaß nicht fehlen. Der zwölfjährige Matthias wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen: "Die Bilder sind ganz toll und es macht Spaß so viele interessante Fakten über die Stadt zu erfahren, in der ich wohne."

Quelle: RP
 
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