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Rees
Abwassergebühren werden neu kalkuliert

Rees. Grundstückseigentümer bekommen ab Freitag Post vom Abwasserbetrieb der Stadt Rees. Beim Ausfüllen des Erhebungsbogens gibt es umfassende Hilfe von der Behörde.

Der Abwasserbetrieb der Stadt Rees hat im Frühjahr eine Befliegung des Reeser Stadtgebietes in Auftrag gegeben, wodurch sämtliche bebaute und befestigte Flächen der Reeser Grundstückeigentümer ermittelt wurden. Die gewonnenen Daten werden nun jedem einzelnen Eigentümer, dessen Grundstück am Misch- und Regenwasserkanal angeschlossen ist, zur Verfügung gestellt.

Dazu versendet der Abwasserbetrieb ab Freitag, 18. November, ein Schreiben versandt, mit dem er die Bürger auffordert, die ermittelten Flächen zu überprüfen und auf dem beigefügten Erhebungsbogen Angaben über die Art der Entwässerung auf den Flächen zu geben. Das Schreiben enthält umfangreiche Informationen zu dem Projekt sowie einen Erhebungsbogen, der von den Grundstückseigentümern unterschrieben an die Stadt Rees zurückzusenden ist.

Beim Ausfüllen des Erhebungsbogens bietet die Stadt Rees den Grundstückseigentümern umfassende Unterstützung an. Ab Montag, 21. November, stehen sachkundige Mitarbeiter persönlich im Rathaus Rees, beim Abwasserbetrieb in Kalkar und telefonisch unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 6645894 zur Verfügung. Während der persönliche Kontakt zu den Dienstzeiten möglich ist, sind die telefonischen Ansprechpartner vom 21. November bis 9. Dezember montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr unter der Service-Nummer erreichbar.

Die Stadt Rees erhebt seit den 1990er Jahren Abwassergebühren auf Basis der Regelung des Kommunalen Abgabengesetzes NRW getrennt für Schmutz- und Niederschlagswasser. Seinerzeit wurden die für die Ermittlung der Niederschlagswassergebühren erforderlichen bebauten und befestigten Flächen, die an den öffentlichen Abwasserkanal angeschlossen sind, durch eine Befragung der Grundstückseigentümer im Rahmen einer Selbstauskunft ermittelt.

Heutige Stichproben haben jedoch ergeben, dass die veranlagten Flächen bei vielen Grundstücken nicht mehr den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen. Da eine gerechte Gebührenkalkulation jedoch nur dann gewährleistet werden kann, wenn alle an den öffentlichen Abwasserkanal angeschlossenen bebauten und befestigten Flächen veranlagt sind, hat sich der Abwasserbetrieb der Stadt Rees zu dieser aufwendigen und umfassenden Erhebungsmethode entschieden.

Da davon ausgegangen werden kann, dass die feststehenden Kosten für die Niederschlagswasserentsorgung nach der Erhebung auf eine größere Gesamtfläche verteilt werden können, sinkt der spezifische Gebührensatz für jeden einzelnen Grundstückseigentümer. Dies führt zu einer Entlastung der Gebührenzahler. Nachdem die Erhebungsbögen ausgewertet und die am öffentlichen Abwasserkanal angeschlossene Gesamtfläche des Reeser Stadtgebietes neu ermittelt ist, kann die Gebührenkalkulation für das Jahr 2018 aufgestellt werden.

Quelle: RP
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