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Emmerich
Ärger um wilde Müllhalden am Rheinufer

Emmerich: Ärger um wilde Müllhalden am Rheinufer
Ein Müllberg im Naturschutzgebiet am Rhein. FOTO: Markus Balser
Emmerich. Der Bereich des Segelflughafens ist Naturschutzgebiet. Dennoch lassen dort viele ihren Abfall liegen.

Der Stadt Emmerich ist das Problem nicht unbekannt: "Immer wieder gibt es Meldungen über wilde Müllkippen am Rheinufer, und immer wieder müssen wir den Bauhof rausschicken, um sie zu beseitigen", weiß Tim Terhorst, Sprecher der Stadt. Vor allem im Bereich des Segelflughafens häufen sich die Probleme, die auch jetzt wieder von einem Leser beim "Bürgermonitor" der RP angesprochen wurden.

Er hatte im vergangenen Jahr gleich einen ganzen Berg von Mülltüten in diesem Bereich gesehen und vermutet, dass diese von Anglern hinterlassen werden, die dort immer wieder anzutreffen sind. Stadtsprecher Tim Terhorst denkt dies auch, schränkt aber ein: "Es sind wohl nicht nur die Angler. Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass dort, wo viel Müll abgelegt wird, manch' anderer noch einen Sack dazulegt."

Für die Stadt ist das besonders ärgerlich. Zum einen, weil der Großteil des vorgefunden Mülls auch kostenlos bei den Kommunalbetrieben am Blackweg entsorgt werden könnte, zum anderen aber auch deshalb, weil der Bereich um den Segelflughafen Naturschutzgebiet ist, auf dem man sich besonders sensibel verhalten sollte. Wohl auch deshalb gibt es nach Erkenntnissen der Stadt dort Privatpersonen, die in der Dornick'schen Ward immer wieder Müll auf eigene Initiative einsammeln. "Das ist sehr lobenswert, löst aber das generelle Problem nicht", sagt Terhorst. Er appelliert an die Vernunft und bittet darum, Müll so zu entsorgen, wie es sich gehört.

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(bal)
 
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