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Emmerich
Altes Kolpinghaus: Stadt will nun doch nicht kaufen

Emmerich. Die Stadt Emmerich wird den Teil des alten Kolpinghauses an der Oelstraße, in dem sie Flüchtlinge untergebracht hat, doch nicht kaufen. Das war zwar noch im vergangenen Jahr so beschlossen worden, doch mittlerweile sei klar, dass das Anmieten wirtschaftlich günstiger sei, so Stadtsprecher Tim Terhorst gestern.

In der Immobilie, die Teil eines Insolvenzverfahrens ist, hat die Stadt fünf Wohnungen für Flüchtlinge angemietet. Die sollten dort auch bleiben.

Kaufen will die Stadt allerdings das bestehende Wohnheim an der Tackenweide. Der Mietervertrag aus 1999 läuft in diesem Jahr aus. Neben das Gebäude will die Stadt ein zweites setzten, das Platz für 60 Personen bieten soll. In beiden Unterkünften könnten dann Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht werden.

Aktuell hat die Stadtverwaltung 120 bis 125 verfügbare Plätze für Flüchtlinge. Langfristig strebt sie einem Mix aus angemieteten und gekauften Objekten an, in denen die Menschen, die der Stadt zugewiesen werden, leben können.

(hg)
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