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Kommentar
Auferstehen aus Ruinen

Emmerich. Zehn Millionen Euro wollen CDU und BGE in die Innenstadt investieren. Dafür soll die Wirtschaftsförderung umgebaut werden.

Gut so!

Viel zu lange hat die Emmericher Politik darauf gewartet, dass der Neumarkt bebaut wird und von ihm der Impuls für die Innenstadt ausgeht. Für dieses Ziel haben sie rundherum alle möglichen Konkurrenten und Neuansiedlungen ausgeschaltet.

Das Ergebnis ist bekannt und niederschmetternd. Die Innenstadt stirbt, die Händler sind frustriert, Häuser verkommen.

In dieser Situation muss die Stadt investieren. Sie kann nicht warten, bis Handlungskonzepte und Gutachten fertiggestellt sind, die nur deshalb notwendig sind, weil man auf diese Weise möglicherweise Fördergelder des Landes bekommt. Und sie darf nicht hoffen, dass Josef Schoofs irgendwann auf dem Neumarkt anfängt und dann alles schon irgendwie wieder gut wird. Emmerich muss aktiv werden. Die Zeiten der Verbote und Verhinderungen sind vorbei. CDU und BGE haben das erkannt.

Der nächste Schritt muss die Abschaffung der Stellplatz-Ablöse sein. Sie belastet neue Geschäfte mit mehreren tausend Euro und verhindert Neugründungen.

CHRISTIAN HAGEMANN

Quelle: RP
 
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