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Tipp Der Woche
Ausnahme-Tenor in Emmerich

Emmerich. Am Sonntag wird in Emmerich mit "Josua" eines der erfolgreichsten Oratorien Georg Friedrich Händels aufgeführt. Die Titelpartie singt der Ausnahme-Tenor Max Ciolek.

Schön singen können viele, Max Ciolek aber erzählt seine Musik. Er selbst sagt, dass das Singen in seinem Leben ganz fest verwurzelt sei, natürlich, nicht künstlich. Er gastierte in fast allen europäischen Ländern und sang in den berühmtesten Konzerthäusern wie dem Leipziger Gewandhaus oder dem Concertgebouw Amsterdam. Nach seinem Amerika-Debüt mit Ton Koopman lobte ihn sogar die New York Times als "splendid evangelist".

Am kommenden Sonntag, 24. Januar, tritt der Ausnahme-Tenor aus Osnabrück auch in Emmerich auf. Er singt die Titelpartie des Oratoriums "Josua", das der "Kreiskirchliche Kammerchor" in der Christuskirche um 16 Uhr zur Aufführung bringen wird.

Für Emmerich ist diese Aufführung eine Premiere. "Josua", das aus der Feder Georg Friedrich Händels (1685-1759) stammt, ist eines der erfolgreichsten Oratorien des klassischen Komponisten gewesen. Es wurde erstmalig 1748 im Covent Garden Theatre in London aufgeführt. In der Folge wurde das Werk häufig wiederholt und zählte im 18. Jahrhundert zu den beliebtesten Werken Händels. In neuerer Zeit wurde "Josua" als ein herausragendes Meisterwerk wiederentdeckt. Nun bringt es der "Kreiskirchliche Kammerchor" in Emmerich zur Aufführung.

Neben Max Ciolek sind als Gesangssolisten Irma ten Brinke, Sopran (Achsah), Britta Willikonsky, Alt (Othniel), Matthias Velten, Tenor (Engel), und Andreas Cantow, Bariton (Caleb), zu hören. Die Gesamtleitung hat Torsten Mühlenberg.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis von zwölf Euro erhältlich, an der Abendkasse dann zum Preis von 15 Euro. Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Ressing, Evangelisches Gemeindebüro, Dederichstraße sowie bei den Mitgliedern des Kammerchores.

Quelle: RP
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