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Emmerich
Bahn: Die Planungen für Haltepunkt Elten gehen weiter

Emmerich. Vereinbarungen für Bahnhöfe und Stationen. Auch für Empel und Haldern soll Geld ausgegeben werden.

Die Bahnhöfe in Empel und Rees können von der Fortführung eines Modernisierungsprogrammes zwischen Land, Bund und Bahn profitieren. Ebenso rückt die Errichtung eines Bahnhaltepunktes in Elten näher.

Das geht aus einer Mitteilung der Bahn hervor, die gestern die Redaktion erreichte.

Darin heißt es, dass die von Land NRW, Bund und Bahn initiierte Modernisierungsoffensive in die dritte Runde geht. Insgesamt wurden 35 Bahnhöfe ermittelt, die bis 2023 im Rahmen der "MOF 3" modernisiert werden sollen. Für die Projekte zum Ausbau der Barrierefreiheit, Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Informationen für die Reisenden werden insgesamt rund 162 Millionen Euro bereitgestellt.

Davon tragen der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) und der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) insgesamt 86,6 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn übernimmt Kosten in Höhe von 75,2 Millionen Euro. Hinzu kommen Maßnahmen auf 71 Stationen an den "RRX-Außenästen" für rund 155 Millionen Euro. Zu diesen Außenästen gehören auch die beiden Stationen in Rees und Elten.

Zur Erinnerung: Gut fünf Kilometer vor der Grenze zu den Niederlanden soll ein Systemwechselbahnhof entstehen. Der Bahnhof soll technisch dafür sorgen, dass Lokomotiven dann zügig im niederländischen Hochspannungsnetz weiterfahren können. Der Haltepunkt wäre dann im Bereich des Eltener Sportplatzes. Das allerdings, finden die Eltener, ist zu weit außerhalb des Dorfes. Zwischen Sonderwykstraße und Lobither Straße könnte der neue Haltepunkt entstehen. Mit Rampen sowie einem Fuß- und Radweg auf beiden Seiten.

In dem Schreiben der Bahn von gestern heißt es: "Die auf der Kernstrecke des RRX zukünftig verkehrenden einzelnen Linien des RRX sollen auf Zulaufstrecken, den sogenannten Außenästen, durchgebunden werden. Mit der Bewilligung weiterer Planungskosten wurden die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, um dieses ambitionierte Schieneninfrastrukturprojekt bis zur ersten Betriebsaufnahme 2018 umsetzen zu können."

Das Land stelle gemeinsam mit den drei Zweckverbänden hierfür Planungskosten in Höhe von 11,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Und weiter: "Derzeit laufen bereits die Vorplanungen für den Ausbau von insgesamt 71 Bahnhöfen im Außennetz des RRX. Ziel ist es, dass die neuen Fahrzeuge des RRX die Stationen auf den Zulaufstrecken anfahren können. Außerdem sollen die Stationen barrierefrei gestaltet und die Aufenthaltsqualität durch eine moderne Ausstattung spürbar verbessert werden."

(hg)
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