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Beim Reeser Stadtfest wird Welsh-Terrier "Auwi" getauft

Rees: Beim Reeser Stadtfest wird Welsh-Terrier "Auwi" getauft
Zum Stadtfest und zur offiziellen Taufe des kleinen Welsh-Terriers "Auwi" formt Helmut Terhorst mehrere hundert Marzipan-Hunde. FOTO: Michael Scholten
Rees. Der 28. Mai lockt mit offenen Geschäften, Musik, Trödelmark und vielen Angeboten für Kinder. Von Michael Scholten

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wird am Sonntag, 28. Mai, ganz genau hinschauen, was beim Stadtfest in der Reeser City passiert. Da ist sich Renate Bartmann, Vorsitzende der Reeser Werbegemeinschaft (RWG), sicher. Seit 2016 geht Verdi konsequent gegen verkaufsoffene Sonntage vor und lässt sie im Eilverfahren verbieten, wenn sie den Eindruck hat, dass die Sonntagsarbeit ihrer Mitglieder nicht an eine besondere Veranstaltung in den Städten geknüpft ist. Umso mehr Mühe gibt sich die RWG, das Reeser Stadtfest zu einem besonderen Ereignis für alle Bürger und Besucher zu machen.

Um 11 Uhr eröffnen Renate Bartmann, Bürgermeister Christoph Gerwers und Rheinkönigin Davina Möllenbeck am Rathaus das Programm, bevor sie mit dem Tambourcorps Rees durch die Stadt ziehen und die Böllerschützen Esserden - im lautesten Sinne des Wortes - den Startschuss geben. Die Geschäfte dürfen offiziell erst ab 13 Uhr öffnen, doch an den Verkaufsständen, in der Reeser Gastronomie, an den Grillständen des SV Rees sowie der Bürgerschützen und beim Fischhändler wird schon vorher reger Andrang herrschen.

Heiner Dünkelmann versteigert ab 14 Uhr vor dem Rathaus Waren und Gutscheine, die von den RWG-Mitgliedsgeschäften zur Verfügung gesellt wurden. Auf dem Marktplatz stehen ein Klettergarten, Hüpfburgen, Bungee-Jumping und ein großes Wasserbecken mit begehbaren Gummibällen bereit. Am Flexxpoint-Stand können Besucher ihren Bewegungsdrang in Geld für die Aktion Lichtblick umwandeln. Für jeden Kilometer, den Bürgermeister Gerwers und andere Sportler auf dem Laufband zurücklegen, spenden Flexxpoint und Medifit einen Euro.

Auf der Bühne vor dem Rathaus sorgen DJ Jan und die Wild Dogs für zünftige Musik, während die niederländischen Tröters in allen Straßen unterwegs sind. Musikalisch geht es auch bei der Suche nach dem Reeser Supertalent zu. Zwei Tanzgruppen, darunter eine vom Jugendhaus Remix, die Sängerin Jeanette Kurti und eine Jugendband vom Buena Ressa Music Club buhlen ab 15 Uhr um die Gunst der Zuschauer und Zuhörer. Die können auf Zettel abstimmen, wer um 17 Uhr zum Sieger gekürt wird.

Auf der Fallstraße findet ein privater Trödelmarkt statt. Wer alte Schätzchen vom Dachboden oder ungeliebte Spielsachen aus dem Kinderzimmer zu Geld machen will, kann sich bei Caroline Dahmen (Telefon 02851 589588, ab 14 Uhr) anmelden. Ebenfalls in der Fallstraße öffnet Tomas Nienhuysen seine "Wachstube zur Henkersnacht". Im Haus Nummer 16 erfahren Gruselfans alles über die europaweit einmalige Henkersnacht mit Horror-Übernachtung und dürfen sich mit dem Henker von Rees und dem blutleeren Butler Victor fotografieren lassen.

Das Stadtfest bietet auch den Rahmen für die "Taufe" des kleinen Welsh-Terriers der Alltagsmenschen-Künstlerin Christel Lechner. Um 12 Uhr wird der Betonhund an der historischen Pumpe auf dem Marktplatz getauft. Die Nutzer des Internetportals REES.jetzt haben sich bei einer Umfrage mehrheitlich für den Namen Auwi entschieden - in Anlehung an den 2003 verstorbenen Reeser Gastronom Auwi Dresen. Dessen Sohn Heiner, Pfarrer in St. Maria Magdalena Geldern, wird zur Feier des Tages eine bekannt humorvolle Ansprache halten. Bäcker- und Konditormeister Helmut Terhorst bietet bereits jetzt kleine Auwis aus Marzipan und wird sie auch beim Stadtfest zum Preis von 2,25 Euro verkaufen.

Quelle: RP
 
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