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Emmerich
Bert Griecksch führt CDU-Stadtverband

Emmerich. Bert Gricksch (59) ist neuer Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Emmerich. Er tritt die Nachfolge von Markus Elbers (49) an, der nach sechs Jahren sein Amt zur Verfügung stellte. "Ich habe vor sechs Jahren gesagt, dass ich das nur eine Kommunalwahlperiode mache", so Elbers. "Die Zeit ist jetzt rum." Die Wahl fand auf der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Societät statt.

Gricksch ist Leiter der Kripo im Kreis Kleve, durch seine Tätigkeit in zahlreichen Vereinen bekannt und seit einem Jahr auch Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes. Seine Stellvertreter im Stadtverband sind Erik Arntzen, Irmgard Kulka und Matthias Reintjes. Beisitzer sind Botho Brouwer, Hans-Joachim Büscher, Kai Frisch, Michael Furgol, Hans-Jürgen Gorgs, Neriman Keles, Rene Pommerin und Werner Spiegelhoff. Neu ist der Posten des Mitgliederbeauftragten. Das macht Heiner Rupperath. Pressesprecherin ist Monika Hartjes, für die Kasse verantwortlich zeichnet Guido Langer. Schriftführer ist Sigmar Peters.

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft Irene Pieper und Heinz Kerst (60) sowie Johannes Reintjes und Georg Maiß (50) Jahre. 40 Jahre Mitglied sind Sybille Jakob, Johannes Diks, Willi Roebrock, Walter Günther und Klaus Fassin. Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Marianne Verweyen und Maria Mosler.

Der neue Fraktionschef der Emmericher CDU im Rat, Matthias Reintjes, gab einen Überblick über die Monate seit der Abwahl von CDU-Bürgermeister Johannes Diks. Reintjes erklärte, die CDU spreche im Rat mit der SPD und der BGE bei wichtigen Themen und habe auch dem Haushaltsetat zugestimmt, der zum ersten Mal von SPD-Bürgermeister Peter Hinze verantwortet worden ist. Wichtig sei es für die CDU gewesen, sich nicht durch SPD und BGE "marginalisieren" zu lassen. In anderen Städten des Kreises sei der CDU so etwas passiert. Sie habe das Bürgermeisteramt verloren und Einfluss im Rat.

Markus Elbers erklärte die Wahlniederlage von Diks im vergangenen September unter anderem mit dem Neumarkt. "Der Bürgermeister ist für Dinge verantwortlich gemacht worden, für die er gar nichts konnte. Die Leute wollten einfach einen Wechsel." Elbers weiter: "Johannes Diks war durch und durch Bürgermeister. Er war ein Bürgermeister 24." Gemeint war damit der Begriff "24 Stunden". Im Vergleich dazu, so Elbers, sei der neue Bürgermeister "ein Bürgermeister 8".

(hg)
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