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Rees
Besuch bei der Reeser Traditionsdruckerei Carl Bonert

Rees. Fünf Jahre ist es her, als Colin und Daniel van Beek die Druckerei Carl Bonert GmbH als alleinige Geschäftsführer übernommen haben. Seitdem führen die beiden noch immer jungen Unternehmer den seit 1838 bestehenden Familienbetrieb in vierter Generation. Im Rahmen der Wirtschaftsförderungsaktivitäten besuchten Bürgermeister Christoph Gerwers und der Reeser Wirtschaftsförderer Heinz Streuff nun den Familienbetrieb auf dem Grünen Weg in Rees. "Uns geht es darum, aus erster Hand über mögliche Probleme informiert zu werden und wenn möglich schnell eingreifen zu können", erklärt Gerwers.

Gerwers und Streuff ließen sich das Geschäftsfeld der Druckerei Bonert näher erläutern. Zusammen mit sieben Vollzeit Mitarbeitern kümmern sich die Gebrüder van Beek darum, sogenannte Akzidenzdrucksachen, dazu zählen Prospekte, Broschüren, Flugblätter, Visitenkarten, Werbebeilagen und vieles mehr, für ihre Kunden zu entwerfen und zu produzieren. "Natürlich sind die Online-Druckereien eine enorme Konkurrenz für uns, wir stellen aber fest, dass viele Kunden wieder zu uns zurückkehren, weil sie einen direkten Ansprechpartner und den Service zu schätzen wissen", führt Colin van Beek aus.

Ganz aktuell hat der Betrieb eine neue Broschürenstraße erworben, mit der bis zu 11.000 Broschüren in der Stunde produziert werden können. "Diese Technik und gute Mitarbeiter machen es möglich, kurzfristig auch größere Aufträge abwickeln zu können", erläutert Colin van Beek. Bruder Daniel ergänzt: "Zuletzt haben wir es zum Beispiel geschafft, innerhalb von 24 Stunden Informationsmaterial für ein Berliner Reiseunternehmen zu produzieren und nach Berlin auszuliefern." Am Standort Rees schätzt die Firma Bonert vor allem die gute Anbindung für Lieferfahrzeuge, die die Druckerei über die angrenzenden Autobahnen und über die ausgebaute L7 problemlos erreichen können. Zudem wartet die Druckerei mit Spannung darauf, ob in Rees der Ausbau des Glasfasernetzes erfolgreich verläuft. Datenmengen bis zu zwei Gigabyte werden täglich verarbeitet. "Der Ausbau eines Glasfasernetzes ist für uns daher höchst interessant", formuliert Daniel van Beek die Hoffnung, dass im Gebiet Rees-Nord die Nachfrage der erforderlichen 40 Prozent erreicht wird.

Quelle: RP
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