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Rees
Bodenrichtwerte neu ermittelt

Rees. Das größte Plus im Stadtgebiet Rees hat der Bodenrichtwert im Bereich Fischerstraße/Steinofenweg/ Hofacker und Hüttenstraße in Millingen gemacht. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um 15 Euro auf nunmehr 120 Euro. Ansonsten blieb es in Millingen - wie auch in den meisten anderen Bodenrichtwertbereichen - recht ruhig. An der Lessingstraße gelten unveränderte 85 Euro, auch an Hauptstraße und Am Stevert blieb es bei dem Vorjahreswert von 110 Euro. Konstant auch der Preis im Schaffeld mit 70 Euro.

Keine Veränderungen gemeldet wurden auch für den Stadtteil Bienen. Hier gelten zu beiden Seiten der Bundesstraße 8 an Kirch- und Schulstraße sowie an Kreuzbaumstraße und Hoher Weg weiterhin 90 Euro. Im Stadtbereich wurde lediglich eine Veränderung nach unten notiert. Hier sank im Baugebiet Am See der Bodenrichtwert von 160 auf nun150 Euro. Ansonsten gab es in den weiteren Bereichen keine Veränderungen: Markt 350 Euro, Rheinpromenade 220 Euro, zwischen Delltor, Fallstraße und Am Stadtgarten 200 Euro, an Post- und Rünkelstraße 170 Euro, zwischen Sahlerstraße und Greisstraße 145 Euro, im Bereich Oldenkottstraße/Alte Siedlung/Reeser Feld 140 Euro sowie Weseler Straße/An der Friedburg 115 Euro.

Auch in Esserden wurden erneut die Vorjahreswerte festgelegt: Am Heiligenhäuschen 65 Euro, an der Alten Molkereistraße 65 Euro sowie im Bereich Erlenweg/Pappelweg/Buchenweg 110 Euro. In Empel gab es rund um die Straße An der Landwehr einen Rückgang von fünf auf nunmehr 85 Euro. Gegenüber auf der anderen Seite der Reeser Straße bleibt es mit 75 Euro ruhig.

Um 10 Euro angestiegen ist der Bodenrichtwert in Haldern rund um Kloster-, Bahnhof- und Isselburger Straße. Er wurde auf 160 Euro festgelegt. Zwischen Wertherbrucher Straße und Turmallee blieb es mit 95 Euro ruhig.

Aus den tatsächlich gezahlten Kaufpreisen legt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Kleve einmal jährlich die Bodenrichtwerte für Wohn- und Gewerbebaulandflächen ab. Die Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte mit den dazugehörigen normierten Eigenschaften. Sie werden im Internet im Bodenrichtwertinformationssystem (Boris) veröffentlicht. Dort, wie auch auf den Seiten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Klev, kann auch der Grundstücksmarktbericht 2017 kostenfrei abgerufen werden.

Alternativ dazu gibt es den Grundstücksmarktbericht für 2017 als Druckausgabe zum Preis von 30 Euro. Sie ist erhältlich bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreis Kleve, Nassauerallee 15-23 in 47533 Kleve.

(giko)
 
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