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Emmerich
Bodypacks: Schmuggler in Lebensgefahr

Emmerich. Emmericher Zollbeamte verhinderten Schlimmeres. Das teilte die Behörde gestern mit.

Die Beamten haben am 28. Oktober einen aus den Niederlanden kommenden Reisebus auf der Autobahn A3 kontrolliert. Auf dem Parkplatz "Hohe Heide" wurden die Reisenden befragt, so auch ein 28-jähriger Mann aus Italien. Die Frage nach mitgeführten Betäubungsmitteln, verbotenen Gegenständen oder Bargeld über 10.000 Euro wurde durch den 28-Jährigen verneint. Bei der Durchsicht des Rucksacks entdeckten die Zollbeamten eine größere Menge an Bodypacks. Die Zollbeamten nahmen den Mann vorläufig fest und stellten 900 Gramm Heroin sicher.

Erst auf Nachfrage gab der Beschuldigte an, dass er einige Bodypacks im Körper habe. Bei diesen Bodypacks handelte es sich um kleine Rauschgiftverpackungen, gefüllt mit gepressten Pulver, die im Körper geschmuggelt wurden. Da bei dieser Methode oft Gefahr für Leib und Leben besteht, reagierten die Zollbeamten sofort und forderten einen Krankenwagen an. Die Versorgung erfolgte im Krankenhaus. Mittlerweile ist der Beschuldigte außer Lebensgefahr.

Die Ermittlungen werden durch das Zollfahndungsamt Essen mit Sitz in Kleve geführt. Die Drogen haben einen Schwarzmarktwert von rund 45.000 Euro.

Quelle: RP
 
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