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Emmerich
CDU denkt an ihre Gründungsväter

Emmerich: CDU denkt an ihre Gründungsväter
Dr. Günther Bergmann, Gerd Gertsen, Ulrike Ulrich, Freddy Heinzel, Johannes Diks und Markus Elbers mit einer Büste Konrad Adenauers. FOTO: van Offern, Markus (mvo)
Emmerich. Die Emmericher Christdemokraten feierten im Stadttheater gestern ihr 70-jähriges Bestehen.

Bestimmt haben die einstigen CDU-Politgrößen "Gretchen" Verstegen und Norbert Giltjes gemeinsam mit Hans Pickers, Franz Wolters und nicht zuletzt Willi Pieper gestern aus dem Himmel auf ihre Heimatstadt geschaut. Schließlich gab's etwas zu feiern: 70 Jahre CDU.

Und so unterstrich Emmerichs heutiger Stadtverbandsvorsitzender Markus Elbers im Rahmen der Jubiläumsmatinee im Stadttheater wie wichtig doch der Zusammenhalt der Partei sei. Dabei spiele von Anfang das Verbindende und nicht das Trennende eine besondere Rolle. "Man muss Respekt vor den Gründern der christdemokratischen Partei haben", hieß es vom Kreisparteivorsitzenden Dr. Günther Bergmann, der auch daran erinnerte, wie die von Konrad Adenauer damaligen "revolutionären Anfängen" mit einer Vereinigung der Katholiken und Protestanten und der Verankerung der Demokratie in der Bevölkerung gewesen sei. Und auch das Wort Verantwortung nahm Bergmann in den Mund.

Die übernahm etwa in Emmerich für die Christdemokraten Alt-Bürgermeister Dr. Klaus Krebber, der Johannes Diks und auch Honorarkonsul Freddy Heinzel von der Jungen Union an begleitet hat. Für den ehemals langjährigen Stadtverbandsverbandsvorsitzenden war es eine bewegende Zeit, erzählte er: "Es war eine Zeit der Auseinandersetzung zwischen den großen Parteien. CDU und SPD."

Birgit Sloot schätzte während ihrer Zeit als Vorsitzende den Kontakt zu den Mitgliedern. "Gerade auch zu denen im Hintergrund."

Ebenfalls in Erinnerungen schwelgte Bürgermeister Johannes Diks, der auf 39 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann: "Damals bin ich durch Freddy Heinzel zur CDU gekommen. Norbert Giltjes hat mich in die Ratsarbeit eingeführt."

Mit dem immer wieder angesprochenen Blick zurück wurde auch der nach vorne gewagt: "Emmerich ist gut aufgestellt. Wir haben keinen Stillstand", so Diks. Ziel für die Bürgermeisterwahl müsse es sein, "nicht in die Stichwahl zu müssen."

Die musikalischen Einlagen der Band "gene@work" nutzte der ein oder andere, um auch über das Thema des Parteiaustritts von Gabi Hövelmann zu diskutieren. Stadtverbandsvorsitzender Markus Elbers wies darauf hin, dass es keinen Kontakt mehr mit ihr gab und Dr. Klaus Krebber "kann das alles nicht verstehen".

Im Rahmen der Matinée im Stadttheater wurden gestern Josef Kremer, Hermann Schluetter, Brigitte Brünen, Hans Eugen Franken, Dietlinde Schneegans, Norbert van Haaren und Siggi Went für 40 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt.

Lore Tjaben-Stevens, Ursula Kiekbusch und Maria Luis sind 25 Jahre dabei.

(DK)
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