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Emmerich
Das "11. Deutsche Fernsehen"

Emmerich: Das "11. Deutsche Fernsehen"
Köbi Daams (vorne rechts mit Kappe) kam auch in einer Büttenrede vor. FOTO: Markus van offern
Emmerich. "Elten Helau - Kolping im TV" - unter diesem Motto feierten die Kolping-Karnevalisten am Samstag im Kolpinghaus.

Gleich die ersten Nachrichten vom "11. Deutschen Fernsehen mit der Helau-Schau" hatten es in sich: Sprecher Melvin Mecker verkündete, dass die Kirmes ausfällt und Köbi Daams als Ersatz einen 48-Stunden-Märchen-Vorlese-Marathon startet und dass die Bürgerinitiative abgetragene Teile des Eltenbergs wie die Berliner Mauer vermarkten will als Zeichen für die "Bergliebe".

Kreativ, bunt, lustig und unterhaltsam waren die einzelnen Programmpunkte, souverän geleitet vom neuen Moderatoren Bastian Liske und in exzellenter Weise musikalisch angekündigt vom Trio "BMB" - Barbara Wezendonk, Michaela Gerritzen und Bernd Nass. Den Anfang machte der Nachwuchs, die "Dance Crew" bekam für ihre "Lady Gaga"-Darbietung viel Applaus.

Das Kolping-Ballet begeisterte mit einem Gardetanz und ihrem Showtanz in Form der "Mini-Playback-Show". Etwas Besonderes war auch der Auftritt "China Girls" mit "Stockkampf"-Elementen. Da waren verschiedene Zugaben fällig. Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten Astrid Kersjes und Anke Kawohl, die in feinstem Eltener Platt Döntjes aus dem Dorf erzählten. Da ging es um abgeschleppte Autos - mit Erinnerungsfoto für den Besitzer Erich, um verpasste Flugzeuge, verrutschte Schnarchmasken und Knöllchen in Holland.

Ebenso lustig war der Einblick ins Familienleben von Dora (Monika van Dillen) und Hein (Olaf Gabriel), als Tochter Liesbeth (Maike Daams) ihren neuen Freund Rüdiger (Gregor Koster) vorstellte.

Verkäuferin Mauela Wijnands plauderte in der Bütt humorvoll übers Abnehmen. "Hüftspeck kommt vom Shampoo, da steht auf der Flasche "für mehr Volumen". Ich nehme jetzt Spülmittel, das entfernt auch hartnäckiges Fett." Anni (Wernicke), die gerne backt und kocht, erzählte, warum "der Thermomix nix ist" .

Mit ihrem Schwarzlicht-Vortrag brachte die Gruppe "Plastique fantastique" das Publikum zum Gruseln und zum Lachen. Wie turbulent es auf einer Baustelle zugehen kann, wenn dort Arbeiter unterschiedlicher Nationen tätig sind, zeigte die Gruppe "Too late to be good" mit Melvin Kock, Gerrit Eul, Marco Buscher, Kai Opdemom und Robin Kampert.

Für den musikalischen Rahmen waren die Musiker der EKK - der sitzungseigenen Eltener Karnevalskapelle - zuständig, was sie mit Bravour bewältigten.

(moha)
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