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Emmerich
Das Amazonas-Gebiet steht bei "Adveniat" im Mittelpunkt

Emmerich. Am 26. November berichtet der Arzt Dr. Michael Knipper in Vrasselt von seinen Erfahrungen.

Jedes Jahr werden im Amazonas-Gebiet in Südamerika viele Hektar Regenwald vernichtet. Damit geht auch die Vernichtung des Lebensraumes der indigenen Völker einher. Palmöl-, Soja- oder Zuckerrohrproduzenten, die sich vorrangig für ihren Profit interessieren, Klimawandel und Wasserkraftwerke - es gibt viel Faktoren, die den Menschen in diesen Ländern die Lebensgrundlagen entziehen. Sie werden vertrieben, leiden an zum Teil unheilbaren Krankheiten und es fehlt ihnen daher jede Lebensperspektive.

Die bischöfliche Aktion Adveniat hat deshalb in diesem Jahr ihr Augenmerk besonders auf diese Region - mit Blick auf Brasilien, Peru und Ecuador - gerichtet.

Am Samstag, 26. November, wird in der St.-Antonius-Kirche in Vrasselt der Gottesdienst um 17 Uhr unter dem Zeichen der diesjährigen Adveniat-Aktion stehen. Dr. Michael Knipper von der Universität Gießen wird in diesem Gottesdienst über die Aktion berichten. Diesen Bericht wird er im Anschluss im Pfarrheim mit Bildmaterial und Erfahrungsberichten intensivieren und dort auch zu Gesprächen zur Verfügung stehen. Seine familiären Wurzeln liegen im Kreis Kleve - Praest und Reichswalde. Die Amazonas-Region kennt er seit Anfang der 1990er Jahre. Er hat dort mit den Menschen gelebt, als Arzt und Ethnologe gearbeitet und kennt die Sorgen und Nöte der Menschen aus erster Hand. Daher weiß er auch, wo die Schwierigkeiten liegen und wie gelungene Hilfe aussehen muss, damit sie vor Ort wirksam sein kann.

Der Rat der Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer möchte diese Möglichkeit nutzen, um über Adveniat zu informieren und lädt sowohl zum Gottesdienst als auch zum anschließenden Vortrag mit einem kleinen Imbiss ein. Das "SpiriTeam" wird den Gottesdienst mitgestalten.

Quelle: RP
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