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Rees
Die Gewinner der Herzen

Rees: Die Gewinner der Herzen
Michiel Aaldering (r.) und Hoteldirektor Dominik Mysor in der Sendung. FOTO: Michael Scholten
Rees. "Mein himmlisches Hotel": Leider nur der letzte Platz für das Reeser Rheinhotel beim Sender VOX. Viele Reeser schalteten am Donnerstag und Freitag den Fernsehsender Vox ein und wunderten sich: In der Reality-Show "Mein himmlisches Hotel", in Hotelbetreiber die Zimmer, den Service, die Küche und die Freizeitangebote ihrer Konkurrenten bewerten, kam das Reeser Hotel Rheinpark nur auf den vierten und somit letzten Platz. Von Michael Scholten

Die insgesamt 8,7 von zehn möglichen Punkten reichten am Ende nicht aus, um sich gegen das Hotel Wißkirchen in Odenthal (9 Punkte), die Rengser Mühle in Bergneustadt (8,9 Punkte) und das Gästehaus Nordstern in Essen (8,8 Punkte) durchzusetzen.

Wenn Michiel Aaldering von der Aaldering Unternehmensgruppe und sein Reeser Hoteldirektor Dominik Mysor geahnt hätten, wie hart die Gegenspieler mit ihnen ins Gericht gehen, hätten sie das Hostel im Ruhrgebiet und die Gasthöfe im Bergischen Land zuvor vielleicht nicht ganz so großzügig mit Punkten beschenkt. Doch Aaldering sieht das Ergebnis gelassen: "Natürlich wurden wir besonders kritisch unter die Lupe genommen, weil man an ein Vier-Sterne-Hotel mit viel höheren Erwartungen herangeht als an andere Unterkünfte."

Nichts zu meckern hatten die anderen Hoteliers über die Lage am Rhein. Den Ausblick aus den 129 Euro teuren Zimmern "Rheinblick Deluxe" lobten sie in den höchsten Tönen. Nur Maik und Stefanie Vormstein aus Bergneustadt beschwerten sich über Sichteinschränkungen aus ihrer 230 Euro teuren Wellness Suite, obendrein beschrieben sie die Hotelanlage wenig schmeichelhaft als "Seniorenresidenz". So erhielt die Optik des Hotels Rheinpark im Finale nur 7,7 Punkte, die Zimmer immerhin 8,3 Punkte und die Freizeitangebote 8 Punkte, wobei Nachtwächter Heinz Wellmann sogar die ansonsten besonders kritische Hostel-Betreiberin Martina Lichner in seinen Bann zog: "Der wirkt ein bisschen gruselig, aber er hat eine tolle Stimme." Gastwirt Markus Wißkirchen, der sich am Ende der Show über 3000 Euro Preisgeld freuen durfte, lobte in Rees vor allem den kostenlosen Kräuterlikör in der Minibar, auch der Sekt und der frische Frühstückshonig aus der Bienenwabe mundete den Gästen. So erhielt die Küchencrew des hoteleigenen Restaurants RheinArt am Ende auch stolze 9,7 Punkte.

Hoteldirektor Dominik Mysor sieht die Kritik der Fernsehgäste als Ansporn: "Wenn nur Lob käme, können wir nichts verbessern", sagte er schon vor laufender Kamera. Im Internet gab es nach der Entscheidung aber viel Kritik an den Kritikern. Auf der Facebook-Seite zur Sendung "Mein himmlisches Hotel" schreibt eine Zuschauerin: "Mein Gott, können Leute neidisch sein. Jetzt sind sie mal in einem wirklichen Hotel und dem geben sie dann weniger Punkte als einem Hostel und zwei Gasthöfen mit Zimmervermietung."

Quelle: RP
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