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Emmerich
Digitale Alarmierung bietet wichtige Vorteile

Emmerich. Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen: Sie alle werden über die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst in der Kreisverwaltung Kleve alarmiert. Auch die Sirenen werden von dort angesteuert.

In der Vergangenheit lief die Alarmierung über ein analoges Netz. Das soll in den kommenden Jahren abgeschaltet werden. Seit Ende 2015 arbeitet der Kreis Kleve an der Umstellung. Dafür hat der Kreis 54 Sendestandorte errichtet und in Betrieb genommen.

Der Vorteil der digitalen Alarmierung liegt vor allem in der verschlüsselten Übertragung der Einsatzmeldungen, die den aktuellen Datenschutzanforderungen gerecht wird. Zudem funktioniert die digitale Alarmierung flächendeckend besser als die analoge Alarmierung. Alle Rettungswachen des Kreises wurden mit Alarmanzeigen ausgestattet, die den Einsatzort direkt anzeigen. Außerdem verfügen jetzt alle neuen Fahrzeuge im Rettungsdienst über Navigationssysteme, die über das neue Alarmierungsnetz direkt angesteuert werden können. Die vorhandenen Fahrzeuge werden derzeit umgerüstet.

Selbst bei länger anhaltendem oder flächendeckendem Stromausfall funktioniert das digitale Netz. So ist auch für diesen Fall die Alarmierung der Hilfskräfte sichergestellt.

Die digitalen Meldeempfänger kauft jede Stadt und Gemeinde für ihren Bereich selbst. Wer hier noch nicht digital ausgerüstet ist, wird nach wie vor weiter auch analog informiert. Aktuell ist die Umrüstung der kommunalen Sirenen von analoger auf digitaler Technik in Arbeit.

Quelle: RP
 
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