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Rees
Eine Lobeshymne auf Rees

Rees. Rund 100 Zuhörer kamen zum Kaffeekonzert der Harmonisten und ließen sich in der evangelischen Kirche dabei sogar zum Mitsingen animieren.

Meistens bedeutet es nichts Gutes, erhält man einen anonymen Brief. Dies trifft nicht auf den Umschlag zu, der vor rund drei Wochen ohne Absender im Briefkasten von Hermann-Josef Scholten steckte. "Darin befanden sich die Noten eines Stücks namens 'Sängergruß' von Othmar Kist, der Text dazu war leicht abgeändert worden", sagt der Vorsitzende der Harmonie Rees. Quasi eine Lobeshymne auf den Gesang und auf die Stadt Rees. Dieses Lied erklang zum Auftakt des Kaffeekonzerts, zu dem die Harmonisten in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche Rees geladen hatten.

Eine Aufführung, die von den rund 100 Zuhörern mit viel Applaus belohnt wurde. In dem zweistündigen Konzert stellten die 30 Sänger 14 Titel vor, darunter den Hit "Die kleine Kneipe" von Peter Alexander und das Lied "Ich wollte nie erwachsen werden" aus dem Musical Tabaluga von Peter Maffay. Bei einer Reihe von Stücken begleitete Dirigent Manfred Ysermann die Sänger, andere wie "Carpe diem" präsentierten die Reeser a cappella.

Ysermann forderte die Zuhörer auf, miteinzustimmen. "Wenn Sie den Text kennen, singen oder summen Sie doch einfach mit!", appellierte er an die Zuhörer. Denen bereitete das Mitsingen Vergnügen, auch bei den beiden Kanons.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts war der Auftritt der beiden Flötistinnen Sabine Krause und Claudia Schouten. Sie präsentierten die Stücke "Die Uhr", Melodie von Carl Loewe, Text von Gabriel Seidl, und "Der Mensch braucht ein Plätzchen", Texter unbekannt, Melodie von Rolf Arland, zu dem Schauspieler Wilfried Szubireis aus Kleve den Sprechgesang lieferte. Gut angenommen wurde auch das Kuchenbuffett der Harmonie-Damen.

(rau)
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