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Pilotin überlebt schwer verletzt
Frau stürzt mit Segelflieger in Emmerich ab

Segelflugzeug in Emmerich abgestürzt
Segelflugzeug in Emmerich abgestürzt FOTO: Guido Schulmann
Emmerich. Glück im Unglück hatte am Sonntag eine 67 Jahre alte Frau aus Emmerich: Sie überlebte den Absturz ihres Segelflugzeugs. Die Ursache für das Unglück ist bislang unklar. Von Markus Balser

Der Unfall hatte sich gegen 15.20 Uhr in Vrasselt ereignet. Nachdem das Segelflugzeug am Segelflugplatz an den Emmericher Rheinwiesen (Palmersward) gestartet war, verlor es aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich an Höhe und schlug zunächst auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes an der Hauptstraße in Vrasselt auf.

Dass das Unglück nicht schlimmer endete, ist laut Polizei wohl auch dem Umstand zu verdanken, dass der Aufprall durch mehrere Stromleitungen aufgefangen wurde, die hierbei durchtrennt wurden. Anschließend rollte das Segelflugzeug seitlich in eine Scheunenwand und kam dort zum Stillstand.

Was war die Ursache des Unglücks? 

Die Pilotin wurde schwer verletzt im Flugzeugwrack eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ins niederländische Nimwegen geflogen. Am Flugzeug entstand Totalschaden. Ob der Absturz durch einen Fehler der Pilotin oder einen technischen Defekt verursacht wurde, stand zunächst nicht fest. Die Bundesstelle für Fluguntersuchung hat die Ermittlungen zur Absturzursache übernommen.

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Die Saison des Flugsportvereins Emmerich-Rees, der erst vor kurzem mit dem Aero Club Kalkar Wissel fusionierte, hat erst vor kurzem begonnen. Seit 1957 schon sind die Flugsportler in Emmerich aktiv. Unfälle hat es in den letzten Jahren keine gegeben.

Quelle: RP
 
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