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Rees
Erntedank: Keine Selbstverständlichkeit

Rees. Der Heimatverein Haffen-Mehr lud am Sonntag zum Erntedankfest in Haffen. Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Lambertus-Kirche wurde auf dem Dorfplatz die Erntekrone aufgerichtet. Dankbarsein für das, was man hat - das war Thema des Erntedankfestes, welches vom Heimatverein auf die Beine gestellt wurde.

Nach dem Gottesdienst zog die gesamte Festgemeinde mit einem kleinem Umzug durch das Dorf. Dabei wurde sie vom Mehrer Tambourcorps "Die Wacht am Rhein", sowie einer Abordnung der Schützenbruderschaft unterstützt. Die große Erntekrone wurde mit Hilfe eines historischen Traktors, gefahren von Herbert Reinders, auf den Dorfplatz transportiert. Dort wurde sie von der Feuerwehr Haffen-Mehr aufgestellt.

Johannes Helling, Vorsitzender des Heimatvereins, legte in seiner Ansprache Wert darauf mitzuteilen, dass das Erntedankfest auch in heutiger Zeit große Bedeutung hat. "Auch wenn bei uns das Essen reicht, sieht man täglich in den Nachrichten, dass das auf unserer Welt längst keine Selbstverständlichkeit ist." Es gebe genug Menschen, die tagtäglich Hunger leiden.

Um diese Dankbarkeit zu demonstrieren und die Tradition des Festes aufrechtzuhalten, haben Mitglieder des Heimatvereins unter der Leitung von Johannes Schumacher gleich drei Erntekronen aus getrocknetem Getreide gebunden: Eine große für den Dorfplatz und zwei kleine für die Kirchen in Haffen und Mehr. Der Festakt wurde durch zwei Tanzdarbietungen aus Haffener und Mehrer Gruppen komplettiert.

Die durch das herbstliche Wetter durchgefrorene Festgemeinde konnte sich im Anschluss an das Programm in der Schützenhalle aufwärmen, wo der Heimatverein mit frisch gebackenen Reibekuchen und heißem Kaffee wartete.

(sabr)
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