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Emmerich
Festnahme: Zöllner stoßen auf vier Kilo Marihuana

Emmerich. Am Dienstagmorgen beschlagnahmten Zöllner vier Kilogramm Marihuana. Es wurde bei der Kontrolle eines aus den Niederlanden einreisenden 22-Jährigen auf der A 3 in Höhe Elten hinter den Seitenverkleidungen im Fond des Fahrzeuges entdeckt. Während der Überprüfung beantwortete der junge Mann die Frage der Zollbeamten nach dem Reisegrund mit der Suche nach einem Gebrauchtwagen für den polnischen Markt. Quasi als Beweis seiner Tätigkeit überreichte er zwei Internetausdrucke eines Gebrauchtwagenhändlers, der zum Erstaunen der Zöllner allerdings in Oberhausen angesiedelt war und mit dem angeblichen Autokauf überhaupt nichts zu tun hatte. Im Laufe des Gesprächs wurde der vermeintliche Händler erkennbar immer nervöser und konnte ein extrem starkes Zittern seiner Hände nicht mehr unterdrücken.

Den Grund für seine Nervosität entdeckten die Beamten dann auch schnell bei der Durchsuchung des Fahrzeuginnenraumes in den bauartbedingten Hohlräumen im Fond auf beiden Seiten des Rücksitzes: acht Pakete mit zusammen vier Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufspreis von 40.000 Euro. Dieses bei Drogenschmugglern beliebte, aber auch alt bekannte Versteck war nach den Erkenntnissen der erfahrenen Zöllner wohl schon des Öfteren für Kurierfahrten benutzt worden.

Der mutmaßliche Rauschgiftschmuggler wurde festgenommen.

Quelle: RP
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