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Isselburg
Feuerwehr hatte 2015 alle Hände voll zu tun

Isselburg. Der Löschzug Anholt wurde im vergangenen Jahr 69 Mal um Hilfe gerufen. Spektakuläre Einsätze blieben aber aus.

"Es war ein ganz normales Jahr", stellte Carsten Engenhorst nach Verlesung des Jahresberichtes fest. Ein Jahr mit vielen kleinen und auch größeren Einsätzen. Aber zum Glück keinem, bei dem etwas Schlimmes oder Gravierendes passiert sei. Der stellvertretene Zugführer des Löschzuges Anholt ließ auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus noch einmal die Einsätze 2015 Revue passieren.

Denn für die Männer der Wehr gab es so auch noch genug zu tun. Sie kümmerten sich um umgestürzte Bäume, wurden zu Verkehrsunfällen gerufen, mussten Ölspuren oder ausgelaufene Betriebsstoffe von Fahrbahnen beseitigen und waren auch dann zur Stelle, wenn sich mal jemand ein- oder ausgesperrt hatte oder ein Hund eingeklemmt war. Insgesamt wurden sie 69 Mal um Hilfe gerufen - zu sechs Brandeinsätzen, 24 Hilfeleistungen, fünf Brandsicherheitswachen. Der Einsatzleitwagen kam dabei 39 Mal zum Einsatz, an drei Großübungen nahmen die Kameraden aus Anholt außerdem teil. An 27 Dienstabenden mit 2889 Stunden nahmen die Feuerwehrmänner teil - mit Unterweisungen in Erster Hilfe, in der Maschinisten-Ausbildung, der Hydrantenpflege, der Wasserrettung am Goersee, bei Atemschutzübungen, in Begleitung bei Martinszügen oder bei der Anbringung der Weihnachtsbeleuchtung im Stadtgebiet.

Aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Gemeinsame Grillabende oder eine Fahrt mit der Aida fördern sicherlich die Kameradschaft der insgesamt 44 Feuerwehrleute aus Anholt - 32 davon im aktiven Dienst und zwölf in der Ehrenabteilung. Und so ganz nebenbei nahmen viele Kameraden noch an Lehrgängen teil oder machten das Leistungsabzeichen.

Eine schöne Aufgabe während der Jahreshauptversammlung hatte wieder Stadtbrandmeister Markus Berning inne. Er ernannte Daniel Kampshoff und Philip Kuhn zum Feuerwehrmann, Steffen de Rooy und Daniel Otten zum Oberfeuerwehrmann und Rainer Schlütter zum Oberbrandmeister. Daniel Kampshoff und Philip Kuhn wurden mit dem Leistungsabzeichen Bronze ausgezeichnet.

Und eine Ehrung für langjährige Treue stand auch noch auf dem Programm: Seit 35 Jahren bereits hält Ludger Urban dem Löschzug Anholt die Treue - zuerst als Aktiver und seit einigen Jahren ist der 66-jährige Mitglied der Altersabteilung. Für diesen Einsatz wurde er ausgezeichnet und bekam als Dank einen Frühstückskorb.

Und da auch die Kasse von Steffen Meyer hervorragend geführt worden war, konnte dieser einstimmig entlastet werden.

(B.T.)
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