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Emmerich
Fördermittel für Breitbandausbau

Emmerich. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt überreicht Bescheid persönlich.

Die Stadt Emmerich erhält 15.000 Euro an Fördermitteln für die weitere Planung des Breitbandausbaus im Stadtgebiet. Den zugehörigen Bescheid überreichte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt jetzt an Jochen Kemkes, Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung, und Janita Volkers, im Rathaus zuständig für das Ausbauprojekt. "Das Thema Breitband steht bei uns oben auf der Agenda. Die Fördermittel ermöglichen uns, die Planungen für Emmerich weiter voranzutreiben", sagt Kemkes.

Ziel der Stadt ist es, in den kommenden Jahren die Stadtgebiete durch eine bessere Breitbandinfrastruktur der "nächsten Generation" weiterzuentwickeln. Für diesen Ausbau können Bundesmittel beantragt werden. Einige Stadtgebiete gelten heute mit weniger als 30 Mbit/s im Download als unterversorgt. Diese Gebiete könnten dann einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten.

Das geplante Breitbandausbauprojekt erfordert zur Ausführung der umfangreichen Planungsschritte und zur Aufstellung der Unterlagen für eine finanzielle Förderung möglicher Ausbaukosten eine externe beratende Begleitung. Die jetzt erhaltenen Fördermittel dienen zur Finanzierung dieser notwendigen Vorarbeiten. Die Förderung der Beratungs- und Planungsleistungen erfolgte unabhängig davon, ob ein beantragtes Ausbauprojekt im Wettbewerb um Fördergelder für investive Ausbaumaßnahmen erfolgreich ist.

Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, freut sich über die Zuschüsse vom Bund. "Ohne eine flächendeckende Breitbandversorgung haben Unternehmen in ländlichen Regionen einen klaren Wettbewerbsnachteil. Es wird Zeit, dass auch die Kommunen im Kreis Kleve umfänglich mit schnellem Internet versorgt werden. Daher freue ich mich, dass letztlich die Emmericher Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen von den Bundesmitteln profitieren können", so die Bundesministerin für Umwelt und Bau.

Im Jahr 2012 wurde in der Stadt Emmerich zur Optimierung der Breitbandversorgung auf dem Stadtgebiet ein Ausbau des Netzes mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) gefördert. Als unterversorgt galten die Gebiete, die mit Verbindungen von unter 2 Mbit im Download angeschlossen waren. In den Stadtteilen Borghees, Klein-Netterden und Praest sowie in Teilbereichen von Hüthum wurde das Netz mithilfe der GAK-Mittel ausgebaut. Für den Bereich des zentralen Stadtgebietes hatte zeitgleich die Telekom den Ausbau der Leitungen selbsttätig vorgenommen und die Versorgung mit einer größeren Bandbreite für den Innenstadtbereich hergestellt.

Quelle: RP
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