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Emmerich
Fünf Meter hohe Flammen in der alten Kaserne

Emmerich. Brandstiftung oder Selbstentzündung? Bis gestern in die späten Abendstunden war die Emmericher Feuerwehr mit 35 Einsatzkräften damit beschäftigt, brennendes Stroh in der alten Kaserne zu löschen und den Brandherd unter Kontrolle zu bringen. Der Qualm war von weitem schon zu sehen.

Was war geschehen? Gegen 16.30 Uhr ging bei der Feuerwehr der Alarm ein, weil sich das Stroh, das ein Landwirt seit etwa acht Wochen dort eingelagert hatte, in Flammen aufging. Der Brand im ehemaligen technischen Bereich der Kaserne wirkte unheimlich: Bis zu fünf Meter hoch schlugen die Flammen. Die Fläche, auf der es brannte, war etwa 200 Quadratmeter groß.

Die Feuerwehr hatte zunächst Probleme mit der Wasserversorgung, weil die Kaserne vom allgemeinen Wassernetz genommen worden ist. Sie holte sich daher ihr Wasser von der Ostermayerstraße. Weil es ordentlich qualmte, nahm die Wehr auch vorsorglich noch Luft-Messungen in der Umgebung vor.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Stroh, das lange lagert, kann im Innern tatsächlich so hohe Temperaturen erreichen, dass es sich selbst entzündet. Ob das hier auch der Fall war, wird die Polizei klären. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen.

(hg)
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