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Rees
Gedächtnisgang nach Megchelen am 12. März

Rees. Am Sonntag, 12. März, findet der Gedächtnisgang von Rees nach Megchelen statt. Während der Veranstaltung, die zum achten Mal stattfindet, wird der Befreiung der niederländischen Zwangsarbeiter aus dem Reeser Lager gedacht. Alle Interessenten sind eingeladen, um 13.15 Uhr zum Treffpunkt an der Infotafel auf dem Melatenweg, in der Nähe der Stadtwerke Rees, zu kommen. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Christoph Gerwers, einem Gebet und einem musikalischen Beitrag des Reeser Chores "TimeOut", machen sich die Teilnehmer auf den Weg in die niederländische Nachbargemeinde Megchelen.

Auch in diesem Jahr besteht wieder die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Wege zu gehen. Über Empel, geht der kurze Weg (8,5 km) über die Hüttenstraße und die Windmühlenstraße, in Richtung Pahlshof. Alternativ führt der Weg ab Empel (11 Kilometer) über die Hurler Straße, Alt Luisendorf bis zur Kirchstraße. Von dort aus führt der Weg an Schloss Hueth vorbei bis die Teilnehmer dann über die Hetter-Brücke am Holländerdeich Megchelen erreichen. Alle Teilnehmer treffen sich um 16 Uhr an der Gaststätte ter Voert, Oranjeplain 1, um gemeinsam zum Mahnmal am Julianaweg / Ecke Pastoor-Geerdink-Johanninkweg zu gehen. Beim anschließenden Kaffeetrinken in der Gaststätte ter Voert besteht Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

Bei dem Gedächtnisgang handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Vertretern deutscher und niederländischer Heimatvereine in Kooperation mit der Stadt Rees. "Mit dem Gedächtnisgang soll an die Rückkehr niederländischer Zwangsarbeiter aus deutscher Gefangenschaft erinnert werden", so Stadtarchivarin Tina Oostendorp. Sie hofft, dass wieder viele Bürger und Schüler an dem Gedächtnisgang teilnehmen.

Quelle: RP
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