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Rees
Glasfaser in Haffen-Mehr: Stadt will eine Lösung

Rees. Bei vielen Bürgern, aber auch bei der Stadtverwaltung Rees haben Aussagen des Unternehmens Deutsche Glasfaser zum Ausbau des Glasfasernetzes in Haffen und Mehr für Verwunderung gesorgt. Wie berichtet, hatte ein Unternehmenssprecher in dieser Woche gegenüber der RP gesagt, dass die beiden Ortsteile zunächst auf das Ergebnis der Nachfragebündelung in Haldern warten müssten, was bislang nicht bekannt war. Das hat zum einen zur Folge, dass ein Ausbau des Netzes - anders als ursprünglich angekündigt - bis zum Ende des Jahres wohl eher unwahrscheinlich ist, weil die Nachfragebündelung in Haldern erst Ende August startet und das Verfahren zwölf Wochen dauert.

Zum anderen könnte es sogar sein, dass Haffen und Mehr trotz bereits vorhandener hoher Nachfrage kein Glasfaser bekommen, sollte in Haldern nicht die nötige Zahl an Haushalten zustande kommen, die mit dem schnellen Netz versorgt werden wollen.

Der Reeser Wirtschaftsförderer Heinz Streuff mag an ein solches Szenario nicht denken, sagt aber gleichwohl: "Ich gehe zwar nicht davon aus, aber sollte es dazu kommen, dass in Haldern nicht genügend Verträge zustande kommen, werden wir uns mit der Deutschen Glasfaser an einen Tisch setzen und auch eine Lösung für Haffen und Mehr finden." Erklärtes Ziel sei es nach wie vor, dass alle Reeser Ortsteile an das Glasfasernetz angeschlossen werden - und zwar bis Ende des Jahres, wie Streuff betont.

Klar ist, dass Millingen, Bienen und Esserden bereits die notwendige 40 Prozent erreicht haben. Auch "Rees Nord" (Queckvoor) hat noch Chancen auf eine Glasfaserversorgung. Der aktuelle Stand ist zwar erst bei 25 Prozent, jedoch wurden jetzt die Gebietsgrenzen verschoben und der Stichtag endet erst am 29. August. Danach setzt auch die Nachfragebündelung für Haldern ein. Stehen alle Ergebnisse fest, soll es auch Gespräche über die Außenbezirke geben, die von der Versorgung zunächst noch ausgenommen sind.

(bal)
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