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Rees
Glasfaser: Noch reicht's für Millingen nicht

Rees. Erst 25 Prozent der möglichen Anschlussnehmer heben einen Vertrag unterzeichnet. Stichtag ist der 23. Mai.

In Millingen sorgt das Thema Glasfaser momentan für den meisten Gesprächsstoff. Denn noch haben sich erst 25 Prozent der möglichen Anschlussnehmer für Glasfaser entschieden. 40 Prozent müssen es sein, damit im Ortsteil auch Glasfaser verlegt wird. Ortsvorsteher Hans-Jürgen Klug setzt sich persönlich dafür ein, den Weg für schnelles Internet in Millingen zu ebnen. Dazu wird es am Samstag, 11 bis 17 Uhr, einen Aktionstag auf dem Dorfplatz geben.

In Millingen haben sich die Vorstände vom Heimatverein, Schützenverein und von Fortuna Millingen dafür eingesetzt, den Glasfaserausbau zu beschleunigen. Doch die Uhr tickt, bis zum 23. Mai müssen noch etliche Vertragsunterschriften eingegangen sein. "In der letzten Woche haben wir sechs Prozent zugelegt", freut sich Klug, der selbst zu bestimmten Stoßzeiten endlos lange warten muss, um ins Netz zu kommen.

Auch Tischfabrikant Karl Vierhaus hatte letzte Woche seine Nachbarschaft zu einem privaten Info-Nachmittag eingeladen. "Gerade Unternehmen sind von modernen IT-Netzen stark abhängig", argumentiert er. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zukunftsorientiert zu sichern, müsse schnelles Internet nicht nur in den Betrieben, sondern auch in privaten Haushalten vorhanden sein. "Die Option, sich auf dem Weg des Internets auszutauschen und weiterzubilden, ist heutzutage eine Grundvoraussetzung für jeden Einzelnen. Ich denke da besonders an unsere Kinder", so Vierhaus. Etwa 20 Interessierte waren an diesem Nachmittag gekommen, um sich auch von einem Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser informieren zu lassen.

Am Samstag wird Klug nochmals gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser auf dem Dorfplatz präsent sein, um die Bevölkerung wach zu machen und Bedenken auszuräumen. Es wird gegrillt, es gibt frische Getränke und für Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut.

Mit monatlich 34,95 Euro für den Glasfaseranschluss gehe man kein Risiko ein, erklärt Klug gerne interessierten Millingern. "Wenn sie den Vertrag unterzeichnet haben, kümmert sich Glasfaser um alle Vertragsangelegenheiten, auch mit dem vorherigen Anbieter. Niemand muss doppelt Gebühren zahlen."

Man müsse aber nicht damit rechnen, dass die Deutsche Glasfaser nach Ablauf der zwei Jahre die Gebühren erheblich erhöhe. "Sie muss sich ja im Feld der Mitbewerber bewegen."

(ha)
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