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Emmerich
Gottesdienst draußen: Im Rheinpark musste ein Zelt her

Emmerich: Gottesdienst draußen: Im Rheinpark musste ein Zelt her
Pater Zakarias feierte mit einer kleinen Schar im Park den besonderen Gottesdienst. FOTO: Markus van Offern
Emmerich. Emmericher Aldegundisgemeinde setzte ihre Reihe fort. Pater Zakarias und 30 Gläubige ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten.

Eigentlich sollte der Gottesdienst in der freien Natur des Rheinparks stattfinden, aber das Wetter machte nicht mit. Es regnete in Strömen und es war windig. Doch das Organisationsteam hatte vorgesorgt und ein Zelt von den Maltesern aufbauen lassen, so dass die rund 30 Gottesdienstbesucher im Trockenen saßen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gottesdienst - Out of Church" war am Freitagabend die Open-Air-Messe geplant. "Wir wollen aus dem gewohnten Alltag hinaus und hinein in das 'Abenteuer Glaube'. Deshalb organisieren wir Gottesdienste an verschiedenen Standorten, so wie das Stromland am Rhein oder die Fahrzeughalle der Malteser", erklärte Gabriele Debiel, die gemeinsam mit Kurt Kaster, Wilfried Rogmann, Michael Rogmann, Carmen Kleba und Pater Zakarias zum "Spiri-Team" gehört. "Wir waren auch schon im Rheinpark, aber das Zelt mussten wir heute zum ersten Mal aufbauen." Die Gruppe hatte einen Liederzettel vorbereitet, Carmen Kleba begleitete den Gesang auf der Gitarre, Stefan Burs spielte das E-Piano.

Pater Zakarias begrüßte die Gottesdienstbesucher, die sich in dicke Jacken gekleidet hatten, am Fest der Geburt Marias. Das Wetter sei immer gut, man müsse nur die richtige Kleidung anziehen, schmunzelte der Pater. "Lieber Gott, trotz des Wetters sind wir gekommen, um deine Liebe zu erfahren und zu spüren: Du bist da", betete er. Die Mitglieder des Spiri-Teams verlasen einen Text zum Nachdenken. Mit dem Glauben sei es wie mit einem Fallschirm. "Man muss erst durch die enge Luke des Flugzeuges kriechen, die Sicherheit aufgeben und springen. Erst dann kann sich der Fallschirm entfalten und einen sicher zu Boden gleiten lassen." Auch beim Glauben müsse erst der Absprung ins Ungewisse erfolgen, damit der Glaube Raum hat.

(moha)
 
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